image003  Stinkender Stäubling, Schmutziger Stinktäubling, Stinkender Bovist                  ESSBAR! 

FUSCOSPINA NIGRESCENS (SYN. LYCOPERDON FOETIDUM, LYCOPERDON ALBUM VAR. NIGRESCENS, LYCOPERDON NIGRESCENS,LYCOPERDON MONTANUM, LYCOPERDON PECKII,

LYCOPERDON FOETIDUM VAR. PECKII, LYCOPERDON PERLATUM VAR. PECKII,UTRARIA MONTANA,LYCOPERDON PERLATUM FORMA NIGRESCENS,LYCOPERDON PERLATUM VAR. NIGRESCENS)

 

 

 

 

 

 

Bild oben 1+2 von links: About Keith N Egger (MycoAstro) (mushroomobserver.org)  http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png     Fotos oben 2 und unten 3-4 von links: Hans W. Dahners (Atlides) (mushroomobserver.org)

 

 

Fotos oben 1-2 von links: Joe Mat (Joe Matanzas) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Stechend unangenehm, etwas metallisch.

Geschmack:

Mild.

Fruchtkörper:

2-6 (9) cm Ø, jung grauweiß, alt bräunlich, keulig, stielartiger Fruchtkörper mit von der Spitze aus dunkleren braunen oder geschwärzten Stacheln, die nach dem Abfallen ein Netzmuster hinterlassen.

Fleisch:

Weiß, später gelb werdend, alt oliv-schwarzbraun.

Stiel:

Bräunlich, gelbgrau.

Sporenpulverfarbe:

Olivbraun (3-5 µm, rundlich, stachelig punktiert).

Vorkommen:

Mischwald, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst, selten.

Gattung:

Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige Boviste).

Verwechslungsgefahr:

Flaschenstäubling (alt) ohne stechenden Geruch! Oder braune Stäublingsarten: Birnenstäubling, Bräunlicher Stäubling = die Stacheln hinterlassen kein Netzmuster sowie Igelstäubling.

Beim Flaschenstäubling sind die Stacheln pyramidenförmig aus einem Stück!

Beim Igelstäubling sind die Stacheln zueinander neigend.

Besonderheit:

Boviste/Stäublinge: Wenn die innere Fruchtschicht schneeweiß ist und keine Lamellenansätze zeigt, sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche Vorsicht! Braunfarbige Stäublinge sind meist sehr minderwertig. Alle schmecken etwas erdig, muffig!

Kommentar:

Bräunliche Staubpilze sind meist geschmacklich minderwertig.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 6, junge Exemplare höchstens 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ublinge

Priorität:

2

 

 

                                                           Unterscheidungsvergleich der bräunlich aussehenden Stäublingsarten!

Igelstäubling

(LYCOPERDON ECHINATUM):

Stacheln paarweise entspringend und oben spitzig zugeneigt. Sehr gedrängt stehend, nicht leicht abwischbar. Nach dem Abfallen verbleibt ein Netzmuster, Spitze weißlich.

Flaschenstäubling

(LYCOPERDON PERLATUM):

Stacheln: dick, rund, pyramidenartig.

Stinkender Stäubling

(FUSCOSPINA NIGRESCENS, SYN. LYCOPERDON FOETIDUM)

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, Netzmuster verbleibend.

Bräunlicher Stäubling

(LYCOPERDON UMBRINUM):

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Weicher Stäubling

(LYCOPERDON MOLLE):

Stachelig rundlich bis etwas zugespitzt. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Birnenstäubling

(APIOPERDON PYRIFORME):

Dunkelbraune kleine kleiige Körnchen. +/- Netzmuster hinterlassend.

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 22. April 2026 - 06:58:48 Uhr

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