Igelstäubling,
Igelbovist, Igelstaubbecher ESSBAR!
Kriegspilz*
LYCOPERDON ECHINATUM (SYN. LYCOPERDON GEMMATUM VAR. ECHINATUM, UTRARIA ECHINATA, LYCOPERDON HOYLEI, LYCOPERDUM ECHINATUM SENSU)
Bild oben 1 von links: Thomas Bauder © Bild oben 3 von links: Josef Rösler (Hausham) © Bild
oben 4 von links: Peter
Kresitschnig ©
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Bild oben 2 von links: Uwe Hückstedt ©
Foto oben 4 von links: André Pipirs ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale,
Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unbedeutend. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Fruchtkörper: |
2-6 (9) cm Ø, bräunlich, kugel- oder birnenförmig, mit zusammen
neigenden Stacheln, deren Spitzen heller sind. Wenn die Stacheln weg sind,
ist ein deutliches Netzmuster zu erkennen. Dies wäre bei dem Bräunlichen Stäubling
nicht der Fall. |
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Fleisch/Fruchtmasse: |
Jung innen weiß und fest, später gelblich, olivgelb bis dunkelbraun
schwammig, alt lila-schwarzbraun pulvrig stäubend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Dunkelbraun, olivbraun (4-6 µm, rund, stachelig-warzig). |
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Vorkommen: |
Meist Laubwald, gern kalkreichen Boden, Folgezersetzer, Frühsommer bis
Spätherbst. |
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Gattung: |
Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige
Boviste). |
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Verwechslungsgefahr: |
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Besonderheit: |
Boviste/Stäublinge:
Wenn die innere Fruchtschicht schneeweiß ist und keine Lamellenansätze zeigt,
sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste
fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche
Vorsicht! Braunfarbige Stäublinge sind meist sehr minderwertig. Alle
schmecken etwas erdig, muffig! |
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Kommentar: |
*Definition Kriegspilz: Wenn nichts mehr zu essen da wäre, könnte man durchaus diesen Pilz
verzehren. Vitamine und Mineralien hat er, nur schmecken tut er nicht gut.
Wir verwenden ihn nicht als Speisepilz. |
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Relativer Speisewert: |
123pilze: Relative Wertigkeit 6. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
1 |
Bilder oben 1 und unten 8+9 von links: Volker
Miske ©
Bilder oben 1-6 von links: Rudolf Wezulek ©
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Bilder oben 1-5 von links: Volker Miske
© Bilder unten 1-5+7+8 von links:
Ursula Roth © Fotos oben 6+7 von
links: Tolga Kahraman (Sigmaringendorf) ©
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Unterscheidungsvergleich
der bräunlich aussehenden Stäublingsarten!
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(LYCOPERDON
ECHINATUM): Stacheln paarweise entspringend und oben spitzig zugeneigt.
Sehr gedrängt stehend, nicht leicht abwischbar. Nach dem Abfallen verbleibt
ein Netzmuster, Spitze weißlich. |
(LYCOPERDON
PERLATUM): Stacheln: dick, rund, pyramidenartig. |
(FUSCOSPINA NIGRESCENS, SYN.
LYCOPERDON FOETIDUM) Stachelig zwar
zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern
braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, Netzmuster
verbleibend. |
(LYCOPERDON UMBRINUM): Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht
weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend,
leicht abwischbar, kein
Netzmuster verbleibend. |
(LYCOPERDON MOLLE): Stachelig rundlich bis etwas zugespitzt. Nicht
gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein
Netzmuster verbleibend. |
(APIOPERDON PYRIFORME): Dunkelbraune kleine kleiige Körnchen. +/- Netzmuster
hinterlassend. |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 22. April 2026 - 06:58:48 Uhr