awillbu1  Wohlriechenden Trichterling, Duftender Trichterling, Parfümierter Trichterling, Japanischer Trichterling atod6TÖDLICH GIFTIG!

CLITOCYBE AMOENOLENS (SYN. PARALEPISTOPSIS AMOENOLENS)

                                                                                                                                                                                                                                          

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Bei diesen Bildern sind die Stiele und Fruchtkörper sehr dünn. Ursache: Diese wurden auf einen sehr kargen Boden nach längerer Trockenheit gefunden.

Normalerweise sind die Fruchtkörper kräftiger! Immer alle Merkmale beachten. Hier war der Geruch unverkennbar!

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Jasmin, überreifen Birnen, blumen- oder obstartig auch wie Veilchen oder ähnlich dem Fenchelporling, +/- auch etwas marzipanartig.

Geschmack:

Mild, etwas mehlartig, nach längeren Kauen etwas bitterlich. Wegen Vergiftungsgefahr Kostversuche meiden!

Hut:

2-10 (12) cm Ø, hellbraun, weißlich bis kastanienbraun, auch bereift, glatt, jung leicht gebuckelt, später trichterförmig werden. Hutrand lange eingebogen (kremplingsartig); Mitte: Im Zentrum meist dunkler und +/- mit rötlich-braunen Wasserflecken bzw. weißlicher fleckiger Bereifung die sich im Alter löst.

Fleisch:

Weißlich-hellbraun, faserig, dünnfleischig, zäh, zylindrisch, meist leicht gebogen.

Stiel:

Hellbraun bis weißlich, Myzelreste weiß, niemals rötlich.

Lamellen:

Weiß bis hellbraun, dicht stehend herablaufend, einige gegabelt.

Sporenpulverfarbe:

Ockerlich bis hellbraun (4-5,1 x 3,1-4,3 µm, leicht oval, fast rund mit kleinem Zipfel, Basidien keulenförmig).

Vorkommen:

Mischwald, gern bei Laubbäumen wie Buchen, Eichen, Espe, Pappel… oder Weißtannen, wärmeliebend, bevorzugt mediterranen Raum, Herbst bis Frühling, selten.

Gattung:

Trichterlinge.

Verwechslungsgefahr:

Ockerbrauner Trichterling (stechend alkalisch riechend), Fuchsiger Trichterling (angenehm würzig riechend) oder Keulenfußtrichterling.

Besonderheit:

Aufgrund der Acromelsäure, die in diesem Pilz enthalten ist, können heftige Vergiftungen in Form von schmerzhaften Hautauschlägen erfolgen. Diese können Tage, Wochen oder bis zu einem halben Jahr andauern und haben schon bei geschwächten Personen zum Tode geführt.

Auch ähnliche Arten wie der in Japan und Korea stammende Bambustrichterling (CLITOCYBE ACROMELALGA, SYN. PARALEPISTOPSIS ACROMELALGA) verursachten die gleichen Vergiftungen.

Kommentar:

Durch Klimaveränderungen glauben manche Mykologen, dass diese Art auch bei uns auftauchen wird. Angeblich wurde dieser Pilz bereite in der Schweiz gesichtet. In Deutschland ist uns bisher kein Fund bekannt. Alle Bilder von hier stammen aus Funde in Portugal.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Parfümierter_Trichterling

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 30. Dezember 2017 - 15:17:18 Uhr

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