awillbu1  Pantherpilz, Pantherwulstling, Krötenstuhl, Paddenstuhl, Krötenschwamm, Tannen-Pantherpilz  atod6TÖDLICH GIFTIG!

AMANITA PANTHERINA (SYN. AMANITARIA PANTHERINA, AMANITA PANTHERINA FORMA ROBUSTA, AGARICUS PANTHERINUS, AMANITA PANTHERINA VAR. ABIETUM = Tannen-Pantherpilz)

 

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Leicht rettichartig.

Geschmack:

Mild, nach dem Braten nussiger angenehmer Geschmack = Bericht der Überlebenden! Ja keine Kostversuche, er ist tödlich giftig!

Hut:

3-15 (20) cm Ø, kastanienbraun, gelbbraun, orangebraun, mit rein-weißlichen Velum-Flöckchen, die konzentrisch gleichmäßig angeordnet sind. Warnung: Durch Regen können die weißen Schüppchen auch abgewaschen sein, Huthaut bis zur Mitte abziehbar, Hutrand, alt gerieft, Verwechslungsgefahr dadurch mit Scheidenstreiflingen.

Fleisch:

Weiß, sehr alt +/- gelblich, fast nicht verfärbend, dünn, weich.

Stiel:

Weiß, alt etwas gelblich, feinschuppig, zwiebelknollig (stulpenknollig, wie eingepfropft), abgesetzte Knolle mit Kindersöckchen (Bergsteigersöckchen), d.h. serpentinartig von unten - der Basis - beginnendem ringförmigem weißem Ring-Gebilde.

Ring:

Hängend, vergänglich, nie gerieft wie beim Perlpilz, relativ breit und oft doppelrandig wirkend.

Lamellen:

Weiß, leicht gelblich, frei, höchstens ganz fein angewachsen, abgerundet vor dem Stiel.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (8-12 x 6,7-7,5 µm, inamyloid).

Vorkommen:

Mischwald, gern auf sandigen Boden, Symbiosepilz wie alle Wulstlinge, Frühling bis Spätherbst, häufig.

Gattung:

Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS).

Verwechslungsgefahr:

Grauer Wulstling, Perlpilz, Porphyrbrauner Wulstling, Fransiger Wulstling, Gelber Knollenblätterpilz, Eierwulstling, Erlenstreifling, Grauer Scheidenstreifling, Strandkiefernwulstling, Breitblatt.

Besonderheit:

Gefährlicher Pilz, verursachte schon öfters Todesfälle!

Knollenform:

 Kindersöckchen, rübenartige oder abgestutzte, zwiebelartige Knolle, ohne Scheide.

Kommentar:

Das Gift des Pantherpilzes kann schwerwiegende tödliche Folgen haben. Laiensoforthilfe: Medizinische Kohle! In der frühen Vergiftungsphase mit Erregung bis zum Krampfanfall können Benzodiazepine, Barbiturate in vorsichtiger Dosierung helfen. Künstliche Beatmung eventuell notwendig!

Es ist zu beachten das Benzodiazepine, Barbiturate und Atropin die neurotoxische Wirkung von Muscimol verstärken können und es zum Koma kommen kann. Nur in seltenen Fällen starker Muskarin-Syndrom-Symptomatik (Schwitzen, Erbrechen, Speichelfluss) hilft Atropin (Kinder 0,02 mg/kg, Erwachsene: 0,5-2 mg). Es soll schon öfters Todesfälle durch Atemstillstand und Schock gegeben haben. Todesfälle sind jedoch meist sekundär bedingt, nicht wegen des Pilzgiftes an sich! Allgemeine Prognose: Gut. Koma kann bis 24 Stunden dauern, Halluzinationen können tagelang anhalten.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pantherpilz

Priorität:

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Bilder oben 1-8 von links:  Marcello Maggetti (CH-8173 Neerach) ©

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Bilder oben 1-4 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©

 

 

 

 

Bilder oben 1-5 von links: Alfons Reithmaier ©

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Gerhard Koller ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 7. Oktober 2018 - 17:05:56 Uhr

 

 

 

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