awillbu1  Gefurchtstieliger Täubling                                                    ESSBAR! 

RUSSULA SUBTERFURCATA (SYN. RUSSULA GALOCHROA VAR. SUBTERFURCATA)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 von links: Nathan Wilson (nathan) (mushroomobserver.org)    Fotos oben 3+4 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Leicht pilzig bis unbedeutend.

Geschmack:

Mild, jung bei den Lamellen schärflich.

Hut:

3-9 (12) cm Ø, graugrün, blaugrün, mandelgrün, mausgrau, olivgrau, sehr heterogen, ohne eindeutige Farbtöne sind häufig, Rand heller, jung eingerollt, nur schwach gerieft, Haut zu 1/3 abziehbar, bei Feuchtigkeit glänzend.

Fleisch:

Weiß, fest, brüchig, alt +/- gilbend.

Stiel:          

3-6 (7) cm hoch, 1-2 (3) cm Ø dick, weiß, alt mit ockerbraunen Flecken, jung voll, später markig weich, Oberfläche längsaderig, Basis gefurcht oder deformiert, aber nicht knollig verdickt.

Lamellen:

Weißlich, elfenbeinfarben, alt blassocker, schmal angewachsen, +/- etwas herablaufend, gewellt, an der Stielspitze oft wie Falten zusammengewachsen, Zwischenlamellen sehr wenige oder fehlend, viele gegabelt, Schneiden glatt.

Sporenpulverfarbe:

Dunkel cremefarben (5,2-8,6 x 4,7-7 µm, rundlich, schwach isoliert warzig, Warzenabstand groß, oft differenzierte Ornamentation, Huthaare teils kurz gegliedert, vielgestaltig, Epikutis-Haare 5-12 µm breit, Endzellen oft kurz, stumpf oder etwas länger und nach oben hin pfriemförmig verjüngt, Basidien keulig, 35-50 x 9-10 µm, Pileozystiden 4,2-8 µm breit, Hymenialzystiden 55-100 x 7,5-11,5 µm).

Vorkommen:

Mischwald, Parks, Gärten, bei Laubbäumen, gern Buchen und Eichen, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL2 Deutschland (stark gefährdet).

Gattung:

Täublinge (Untersektion Russula subsect. HETEROPHYLLAE, Untergattung Frauen- und Speisetäublinge).

Verwechslungsgefahr:

Blasser Täubling, Grasgrüner Täubling, Blaugrüner Reiftäubling, Ockersporiger Speisetäubling, Vielfarbiger Täubling, Graugrüner Reiftäubling.

Chemische Reaktionen:

Guajak graugrün bis blaugrün, Eisen (II)-sulfat (FeSO4) rosa, mit Phenol (Karbolsäure) rotbraun, weinbraun.

Besonderheit:

Sicherlich wird er häufig mit anderen Arten wie Grasgrüner Täubling usw… verwechselt. Eine sichere Unterscheidung ist wie so oft bei Täublingen nur mit dem Mikroskop möglich.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 4.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gefurchtstieliger_T%C3%A4ubling

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 11. November 2020 - 12:10:39 Uhr

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