Gerandetknolliger Garten-Safranschirmling, Gerandetknolliger Gartenriesenschirmling,
Safranschirmling-Gartenform, Rötender Gartenschirmpilz
GIFTIG! Magen-darm-giftig!
CHLOROPHYLLUM BRUNNEUM (SYN. CHLOROPHYLLUM RHACODES VAR. HORTENSIS, LEPIOTA
BRUNNEA, MACROLEPIOTA
RHACODES VAR. HORTENSIS, MACROLEPIOTA
RACHODES VAR. BOHEMICA)
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Fotos oben 1-4 und
unten 1-8 von links: Jacob
Kalichman (Pulk) (mushroomobserver.org) ![]()
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unbedeutend bis unangenehm. |
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Geschmack: |
Mild, unbedeutend. |
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Hut: |
4-15 (20) cm Ø, schmutzig weiß bis braun, cremeweißlich bis hellocker, mit gezonten, weichen, wolligen, abstehenden, sternförmig
aufreißenden braunen konzentrisch angeordneten Schüppchen. In der Mitte sind
die Schuppen dichter. Rand flockig und meist fetzig behangen, jung eiförmig, später halbkugelig bis flach polsterförmig. Wichtiges
Merkmal! Der Kontrast zwischen Schuppen und Huthaut ist stark (dunkel zu hell
fast weiß), im Gegensatz zum Olivbrauner Safranschirmling, dort ist der Kontrast nur
gering (dunkel zu dunkelgrau-düster)! |
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Fleisch: |
Weißlich bis cremefarben, bei Verletzung zuerst stark safranfarben
rötend, später weinrot bis bräunlich. |
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Stiel: |
6-20 (26) cm lang, 1-5 (6) cm Ø dick, hellbräunlich, glatt, nicht
genattert, bei Verletzung rötend. |
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Ring: |
Verschiebbar, breit, wollig filzig. Dieser ist einfach, im Gegensatz
zum doppelten Ring des Parasols. |
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Knolle: |
Bei jungen Gift-Riesenschirmpilzen kann die Stielbasis wie ein breiter
Teller sein. Je größer der Pilz wird, umso mehr baut sich dann der Teller ab.
Am Ende bleibt eine gerandete abgeflachte Knolle über. |
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Lamellen: |
Weiß bis graubräunlich, frei. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß bis hell
cremefarben (9-15 x 6-9,5 µm, ellipsoid, mit einer deutlich abgestutzten
Spitze, Wände 1-2 µm, dick, dextrinoid, J + braun). |
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Vorkommen: |
Auf Komposthaufen oder Wärme erzeugendem Substrat wachsend, in
Gewächshäusern häufiger, teils an wärmebegünstigten Zonen und Wind- und Kälte
geschützten Gartenanlagen, selten im Wald und wenn nur bei
Kompostablagerungen, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst |
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Gattung: |
Schirmlinge-Riesenschirmlinge, einige Autoren setzen ihn neuerdings zu
den Grünsporschirmlingen CHLOROPHYLLUM. |
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Verwechslungsgefahr: |
Gift-Safranschirmling,
Keulenstielige
Garten-Safranschirmling, Olivbrauner
Safranschirmling, Sternschuppiger
Riesenschirmpilz, Rußbrauner Riesenschirmpilz, Zitzenschirmling, Parasol, Grünsporschirmling, Grünfleckender
Riesenschirmpilz, Büscheliger
Egerlingsschirmling. |
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Vergleich: |
Der essbare
Olivbraune
Safranschirmling hat gegenüber den giftigen Arten nur wenig
Farbkontrast auf der Hutoberfläche. D. h. er wirkt schmutziger; grauer
Untergrund zu grauen Schuppen und nicht hellgrauer Untergrund zu dunkelgrauen
Schuppen, so wie beim Gift-Riesenschirmling, Grünsporschirmling
oder Gerandetknolliger
Garten-Safranschirmling. |
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Bemerkung: |
Nur
mikroskopisch unterscheidbar vom Gift-Safranschirmling,
dieser soll sich von dieser Art
praktisch nur mikroskopisch durch das Vorhandensein von Schnallen an den
Hyphen unterscheiden, manche Autoren halten ihn für die gleiche Art! Eine
weitere im Garten wachsende Art wäre der Keulenstielige Garten-Safranschirmling (ohne
gerandeter Knolle) = dieser gilt als essbar! Im Wald
wachsende rötende Arten sind meist ungefährlich. Verwechslungsmöglichkeit mit
dem essbaren Olivbrauner
Safranschirmling, Sternschuppiger
Riesenschirmpilz (buckelig). Ein Verzehr
im Garten befindlicher rötenden Arten sollte allgemein gemieden werden.
Einige Arten können unverträglich sein und heftige Verdauungsstörungen
verursachen. |
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Besonderheit: |
Erweiterte
Vorsicht vor ähnlichen Pilzen mit glattem Stiel (ohne Natterung) aus
tropischen, subtropischen Ländern (z. B. in den Kanaren, Holland,
Schweden und Italien schon aufgetaucht). Es könnten Grünsporschirmlinge
sein (CHLOROPHYLLUM
MOLYBDITE), (Sporen grünlich, Lamellen
grünlich). Diese sind stark MAGEN-DARM- |
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Kommentar: |
Wer Angst
hat, soll rötende Arten meiden. Dieser Pilz
wird wie der Karbolegerling
oft von Personen ohne Vergiftungserscheinungen vertragen. Nur bei empfindlichen
Leuten treten heftigste Magen-Darmstörungen auf. Mehr
Vergiftungen wurden bei zu kurzen Garzeiten beobachtet. |
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Gifthinweise: |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Fotos oben 1-8 von
links: Gerhard Koller ©
Fotos oben 1-8 und unten 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 14. Mai 2026 - 18:06:36 Uhr