awillbu1   Erdige Lorchel, Erdige Scheibchenlorchel                                                    UNGENIESSBAR! 

DISCINA GEOGENIUS (SYN. GYROMITRA GEOGENIUS, DISCINA PERLATA VAR. GEOGENIUS, PARADISCINA GEOGENIA, GYROMITRA GEOGENIUS, GYROMITRA GEOGENIA)

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto oben 1 von links: Wayne Logus (zorgon) (mushroomobserver.org)   Fotos unten 1-7 von links: Gerhard Koller ©  Fotos oben 1-7 und unten 1-10 von links: Rebecca Schneeweiss (6632 Ehrwald / Tirol AT) ©

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Erdig.

Geschmack:

Mild.

Fruchtkörper:

3-10 (14) cm Ø, bis 6 cm hoch, braun, tabakbraun, rotbraun, scheibenförmig, faltig, Außenseite und jung die Innenseite oft aderig.

Fleisch:

Weißlich.

Stiel:

Kurz, nur angedeutet, runzelig, gefurcht, rillig.

Sporenpulverfarbe:

Weiß, transparent (18-27 x 9-12 μm, mit einen großen und weiteren kleinere Öltropfen, Asci 330-390 × 9-12 µm, zylindrisch, achtsporig).

Vorkommen:

Nadelwald, Kulturpflanzen, Straßenrändern, Müllhalden, Parks, nicht auf Holz sondern auf nacktem Boden, gern bei Fichte, Kiefer oder dem Lebensbaum (Thujen, Thuja), meist sandigen Boden, wärmeliebend, in mediterranen Gebieten häufiger, Folgezersetzer, Frühling nach der Schneeschmelze, extrem selten.

Gattung:

Lorcheln, Scheibenlorcheln.

Verwechslungsgefahr:

Schildförmige Lorchel, Wellige Wurzellorchel, Becherlingen, Rotbraunen Becherling, Gewundener Becherling, Anemonenbecherling.

Bemerkung:

Hier werden 3 Arten besonders unterschieden:

Auf Nadelholz = Scheibchenlorcheln (GYROMITRA ANCILIS) oder die Varietät Erdige Lorchel (DISCINA GEOGENIUS) mit erdigem Geruch und nicht auf Holz sondern auf Erde wachsend.

Auf Laubholz = Schildförmige Lorchel (GYROMITRA PARMA SYN. DISCINA PERLATA).

Auf Boden = Gemeiner Morchelbecherling etwas dunkler der stark nach Chlor riechen würde.

Kommentar:

Sie gilt bei manchen Autoren als Varietät der Schildförmige Lorchel oder der Nadelwald-Scheibchenlorchel. Vermutlich ist sie ebenso essbar wie diese beiden Lorchelarten. Wegen der Seltenheit in unseren Regionen sind hierzu leider keine sicheren Angaben vorhanden. Möglicherweise enthält er in unbestimmten Mengen Gyromitrin und sollte deswegen nicht verzehrt werden. Außerdem soll er zu erdig im Geschmack sein, wodurch jedes Pilzgericht verschlechtert wird.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Scheiben-Lorchel

Priorität:

2

 

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Fotos oben 1-6 und unten 1-9 von links: Rebecca Schneeweiss (6632 Ehrwald / Tirol AT) ©

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-11 und unten 1-11 von links: Rebecca Schneeweiss (6632 Ehrwald / Tirol AT)  ©

 

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 11. März 2021 - 09:23:49 Uhr

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