awillbu1  Dickblättriger Zwergschwindling, Lamellenloser Schwindling, Aderblättriger Zwergschwindling-Verwandter          UNGENIESSBAR! 

GLOIOCEPHALA MENIERI (SYN. MARASMIUS MENIERI)

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 und unten 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Hut, Fruchtkörper:

3-8 (10) mm Ø, 2-4 mm hoch, ocker- bis bräunlich mit rostbraunen runden Körnchen oder Flecken.

Fleisch:

Weiß, faserig, elastisch.

Stiel:

Braun, 0,4-0,7 mm lang, oft seitlich oder exzentrisch ansetzend, an der Basis dunkler bis dunkelbraun.

Lamellen:

Weiß, glatt, im Alter stark reduziert oder netzartig-aderig verbürgt (daher auch der Name Lamellenloser bzw. Aderblättriger Zwergschwindling-Verwandter).

Sporenpulverfarbe:

Weiß (15-22 x 5,5-7,5 µm, Glatt, hyalin, nicht amyloid und dextrinoid. Basidien 44-52 x 8-11 µm, keulig, meist mit 4 Sterigmen, seltener 2, Basis mit Schnalle. Zystiden im Hymenium 50-73 x 7-10 µm, spindelförmig bis flaschenförmig. Am Apex sind sie manchmal kopfig erweitert und oft mit einer bräunlichen, schleimigen Ausscheidung bedeckt. HDS: Ein Hymeniderm. Sie besteht aus aufrechtstehenden, keuligen bis blasige Zellen, unterbaut mit teilweise spezialisierten Elementen = keine echten Siccus-Besenhaare wie bei vielen anderen Schwindlingen, sondern typisch für die Gattung Gloiocephala. Die Hyphen der Trama sind häufig leicht gelatinisiert, Schnallen vorhanden).

Vorkommen:

An toten Ästen, Blätter oder Stängeln von Monokotyledonen wie Schilf oder Seggen an feuchten, Standorten Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst, sehr selten.

Gattung:

Schwindlinge, Zwergschwindlinge (Gloiocephala), Schwindlingsverwandten (Physalacriaceae).

Verwechslungsgefahr:

Blasser Adermoosling, Glatter Becher-Schichtpilz, Gezonter Adernmoosling, Stielloser Adermoosling, Grauer Adermoosling, Weißer Aderschüsseling, Weißer Zwergschwindling, Niederliegender Schwindling, Dreifarbiger Zwergschwindling, Ästchen-Zwergschwindling.

Bemerkung:

Es gibt in dieser Gattung mehrere Artverwandte:

Gloiocephala allomorpha, Gloiocephala alvaradoi, Gloiocephala amphibia, Gloiocephala anastomosans, Gloiocephala aquatica, Gloiocephala capillata, Gloiocephala caricis, Gloiocephala cerkezii, Gloiocephala ciliata, Gloiocephala cinnamomea, Gloiocephala confusa, Gloiocephala cornelii, Gloiocephala culmicola, Gloiocephala epiphylla, Gloiocephala gracilis, Gloiocephala helisca, Gloiocephala inobasis, Gloiocephala lamellosa, Gloiocephala longicrinita, Gloiocephala longifimbriata, Gloiocephala longisperma, Gloiocephala lutea,  Gloiocephala menieri, Gloiocephala mucrocystidiata, Gloiocephala mycenoides, Gloiocephala nothofagi, Gloiocephala occidentalis, Gloiocephala palmarum, Gloiocephala phormiorum, Gloiocephala podocarporum, Gloiocephala pseudocaricis, Gloiocephala quercetorum, Gloiocephala quitensis, Gloiocephala religiosa, Gloiocephala resinopunctata, Gloiocephala rubescens, Gloiocephala sessilis, Gloiocephala spathularia,b Gloiocephala tenuicrinita, Gloiocephala tezae, Gloiocephala tibiicystis, Gloiocephala xanthocephala, Gloiocephala zeylanica.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Gloiocephala

Priorität:

2

 

 

 

Fotos oben 1-7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 15. September 2026 - 17:49:22 Uhr

 

  

“