awillbu1  Schwarzhaariger Wurzelrübling, Weißtannen-Wurzelrübling                      UNGENIESSBAR! 

OUDEMANSIELLA MELANOTRICHA (SYN. XERULA MELANOTRICHA, OUDEMANSIELLA BADIA)

 

 

 

 

 

Bilder oben 1+5 und unten 1-4 von links: Rudolf Wezulek ©             Fotos oben 2+3 unten 5 von links: Gerhard Koller ©    Bilder oben 4 und unten 6+7 von links: Klaus Stangl (Bindlach) ©

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild, teilweise bitterlich.

Hut:

3-7 (9) cm Ø, dunkelbraun, dunkelgrau bis olivbraun, filzig, behaart, mit schwachem Buckel. Der Rand ist schwarz-borstig, nach unten gebogenem, mit zottigen bis 2,5 mm langen dickwandigen, braunen Borstenhaaren (Makro-Setae).

Fleisch:

Weiß, zäh, dünn, faserig.

Stiel:

5-15 (21) cm lang, 5-8 (11) mm Ø dick, dunkelbraun, zimtbraun, faserig, haarig, mit abstehenden Borsten, wurzelnder, leicht knolliger oder verdickter Stiel. Je älter der Pilz wird, desto stärker verdrillt und verbiegt er sich.

Lamellen:

Weiß bis gelblich, ausgebuchtet angewachsen, mäßig entfernt stehend, mit glatter Schneide. Eine Varietät hat dunkelbraun punktierte Schneiden und heißt Gerandeter Schleimrübling (HYMENOPELLIS RADICATA VAR. MARGINATA).

Sporenpulverfarbe:

Weiß (9-13 x 8-12 µm, glatt, rundlich, farblos. Cheilozystiden: Sehr breit bauchig bis spindelig geformt; an der Spitze häufig mit feinen Inkrustationen besetzt. Pleurozystiden sind an der Spitze etwas inkrustiert, sonst bauchig-spindelig. Borstenhaare: Bis zu 2,5-3 mm lang; sehr ausgeprägt, dickwandig, braun gefärbt und spitz zulaufend. Sie verleihen dem Hutrand und dem Stiel das typisch schwarz-borstige Aussehen. HDS: Als Hymeniderm = aufgebaut aus keuligen, senkrecht stehenden Zellen, daraus entspringen die Makro-Setae. An den Septen der Hyphen sind Schnallen).

Vorkommen:

Nadelwald, auf meist vergrabenem totem Nadelholz (Wurzeln) von Weißtannen, gern auf kalkreichen Boden in höheren Lagen zwischen 700 und 1000 m ü. M., Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, extrem selten.

Gattung:

Wurzelrüblinge.

Verwechslungsgefahr:

Braunhaariger Wurzelrübling, Grubiger Wurzelrübling, Schwarzschneidiger Schleimrübling (HYMENOPELLIS RADICATA VAR. MARGINATA), Genatterter Wurzelrübling, Fransiger Faserrübling, Kiefernzapfenrübling, Verdrehter Rübling, Striegeliger Rübling, Kastanienbrauner Rübling, Spindeliger Rübling.

Bemerkung:

Der Braunhaariger Wurzelrübling wächst bei Laubbäumen und hat kürzer Haare und einen mehr filzigen Überzug auf der Hutoberfläche.

Kommentar:

Er wäre sogar essbar, aber sehr minderwertig!

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzhaariger_Wurzelr%C3%BCbling

Priorität:

2

 

 

 

 

 

Bilder oben 1+6 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) ©       Bilder oben 2-5+7 und unten 1-3+8 von links: Rudolf Wezulek ©

 

 

Fotos oben 4-7 von links: Gerhard Koller ©

 

 

Bilder oben 1-8 von links: Rudi Wezulek (Klosterneuburg - Österreich) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 18. Oktober 2026 - 18:09:18 Uhr

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