Pfefferröhrling, Pfeffriger
Zwergröhrling ESSBAR! ![]()
Chalciporus piperatus (syn. BOLETUS PIPERATUS)
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Fotos oben 1 und
unten 7-9 von links: Huafang
(mushroomobserver.org)
Fotos
oben 4 von links: Jimmie Veitch (jimmiev) (mushroomobserver.org) ![]()
Bild oben 2 von links: Uwe Hückstedt © Bild oben 6 von links: Rudolf Wezulek ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale,
Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Pfeffrig scharf. Eine winzige Geschmacksprobe an der Zungenspitze
bringt sofort Klarheit. |
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Hut: |
1-5 (7) cm Ø, klebrig, ockerbraun, zimtbraun, kupfer- bis rostbraun, uneben
filzig, bei feuchtem Wetter deutlich schmierig oder klebrig, +/- leicht
gebuckelt. Anfangs halbkugelig, später gewölbt bis flach ausgebreitet. |
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Fleisch: |
Gelb, zitronengelb, zur Stielbasis intensiver gelb, im Hut rötlich,
rosa, etwas faserig. |
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Stiel: |
Außen braungelb, innen vollständig gelb und dünn, oft etwas verbogen
und nach unten hin dünner werdend. Das Basismyzel ist gelb. |
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Röhren: |
Großlöcherig, braun, rotbraun, zimtbraun, rostorange bis hin zu kupfer-
oder ziegelrot. Sie bläuen bei Druck nicht. |
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Sporenpulverfarbe: |
Zimtbraun, rotbraun (8-11 x 3-4 µm, spindelförmig, länglich-elliptisch,
In KOH-Lösung blass honiggelb bis gelblich. Hymenialzystiden 50 × 10 µm, spindelförmig
bis bauchig-spindelförmig. Sie befinden sich sowohl auf den Porenoberflächen
als auch an den Röhreninnenseiten. HDS ist ein unregelmäßig verflochtenes
Trichoderm = eine Filzschicht aus aufgerichteten Hyphen. Die zylindrischen
Elemente sind etwa 5–12 µm breit. Die Endzellen sind an den Spitzen
abgerundet bis fast zugespitzt. In KOH verhalten sie sich hyalin bis leicht
gelblich. An den Septen der Hyphen sind keine Schnallen). |
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Vorkommen: |
Mischwald, meist sauren Boden, Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst
(vereinzelt sogar bis Dezember und ab Mai). |
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Gattung: |
Röhrlinge,
Zwergröhrlinge (alle Zwergröhrlingsarten sind essbar). |
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Verwechslungsgefahr: |
Kleinster
Zwergröhrling, Kurzsporiger Röhrling, Sandröhrling, Nadelholzröhling. |
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Besonderheit: |
Guter Steinpilzzeiger! |
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Kommentar: |
Ein guter Würzpilz - pfeffrig scharf. Aber bitte nicht mehr als 30 % als Mischpilz verwenden, sonst wird das
Pilzgericht zu pfeffrig scharf! Sollte es doch passiert sein: Länger kochen, dann nimmt die Schärfe
wieder ab! Oft wird in anderer Literatur behauptet, dass die Schärfe durch Garen
vollständig verschwindet. Das konnten wir nicht feststellen. Eine Pfanne voll, gebraten mit Ei konnten wir kaum verzehren - zu
scharf waren diese! Möglicherweise sind andere Zubereitungsmethoden oder nur geringe Mengen
unbedeutend um wirkliche Schärfe zu entwickeln. |
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Bemerkung: |
In außergewöhnlichen Fällen soll er schon gastrointestinale Beschwerden verursacht haben. Uns ist bisher kein
persönlicher Fall bei ausreichender Garung bekannt. Roh genossen gilt er als etwas unverträglich, er enthält Xerocomsäure! Wir empfehlen eine Mindestgarzeit von 15 bis 20 Minuten. |
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Gifthinweise: |
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Relativer Speisewert: |
DGfM: in größeren Mengen gastrointestinale Beschwerden! 123pilze:
Relative Wertigkeit 2. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Bilder
oben 1-3 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) © Bilder oben 4+5 von links:
Rudolf Wezulek ©
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Bilder oben 1-6 und unten 1-5 von links:
Georg Probst (Ergolding)
©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 14. September 2026 - 18:04:01 Uhr