awillbu1  Wurzelnder Faserling, Wurzelnder Zärtling                                      UNGENIESSBAR! 

PSATHYRELLA MICRORHIZA (SYN. PSATHYRELLA MICRORRHIZA, PSATHYRELLA MICRORRHIZA FORMA MICRORRHIZA, PSATHYRELLA SEMIVESTITA VAR. SEMIVESTITA, PSATHYRELLA SEMIVESTITA)

 

 

 

 

 

Bilder oben 1-5 und unten 3-8 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©       Fotos unten1+2 von links: Claude Kaufholtz-Couture (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Fotos unten 3-7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral, unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, graubraun, kastanienbraun, nussbraun, rotbraun, feucht ockergelb, blass gelblich-ocker, zerbrechlich, hygrophan, manchmal mit glänzenden Körnchen bedeckt, Rand durchscheinend gerieft mit zartem, vergänglichen weißem Velumflocken.

Fleisch:

Weißlich, gelbbraun, hellbraun.

Stiel:

Weißlich, gelbbraun bis hellbraun, sehr dünn, zerbrechlich, seidig weißlich-haarig, meist spindelig wurzelnde, verdickte Basis, Spitze etwas flockig-heller.

Lamellen:

Blassbraun, rußig-braun, alt schwärzlich-braun, schmal angeheftet, gedrängt stehend, Schneiden weißlich bis rotbraun, mit Zwischenlamellen.

Sporenpulverfarbe:

Schwarz (9-12 x 5,5-7 µm, Ellipsoid bis leicht bohnenförmig, in Wasser oder Ammoniak mittelbraun, in KOH dunkelbraun mit rötlichen Tönen. Der Keimporus ist deutlich sichtbar, zentral stehend und bis zu 1,5-2 µm breit. Basidien ca. 18-32 x 8-12 µm, viersporig, meist keulenförmig. Pleurozystiden 35-80 x 9-18 µm, spindelig bis flaschenförmig mit einem schlanken, stumpfen oder schwach zugespitzten Hals. Sie sind dünnwandig und hyalin. Cheilozystiden ähnlich zu den Pleurozystiden aber oft etwas kleiner 20-50 x 6-14 µm). Sie stehen dicht gedrängt an der Lamellenschneide. Parazystiden: Zwischen den echten Cheilozystiden befinden sich unauffällige, rundlich-keulige Zellen. HDS bestehend aus runden, birnen- oder keulenförmigen Zellen. Schnallen sind an den Hyphensepten vorhanden).

Vorkommen:

Mischwald, Wiesen, Hecken, Gebüsch, Parks, auf nährstoffreichen Boden, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst, selten.

Gattung:

Faserlinge, Mürblinge, Zärtlinge.

Verwechslungsgefahr:

Wegzärtling, Kreuzsporiger Rötling.

Kommentar:

Sehr schwer ohne Mikroskop bestimmbar!

Wiki-Link:

https://fr.wikipedia.org/wiki/Psathyrella_microrhiza

Priorität:

2

 

 

 

 

Foto oben 1 von links: Claude Kaufholtz-Couture (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png Bilder oben 2-7 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©      

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 29. Juni 2026 - 17:24:50 Uhr

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