Großsporiger
Kiefernröhrling, Falsche Rotkappe, Pinienröhrling, Großsporiger
Röhrling, Großsporiger Kiefernröhrling ESSBAR! ![]()
AUREOBOLETUS
PROJECTELLUS (SYN. BOLETUS PROJECTELLUS, CERIOMYCES PROJECTELLUS, BOLETELLUS
PROJECTELLUS)
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Fotos oben 1-5 und 1-8 von links: dario. z
(dario13) (mushroomobserver.org) ![]()
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Hut: |
3-17 (20) cm Ø, blassbraun, dunkel zimtbraun, rotbraun, dunkelrotbraun,
selten grau oder olivgrün, samtig, filzig, uneben. Die Huthaut ist leicht
überstehend. |
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Fleisch: |
Weiß (manchmal mit rostbraunen Tönungen), langsame Verfärbung von gelb,
gelbbraun bis braun, nicht blauend. |
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Stiel: |
3-8 (11) cm lang, 0,4-2,0 cm Ø dick, Farbe wie der Hut: blassbraun,
dunkel zimtbraun, rotbraun, dunkelrotbraun. Er ist nicht hohl, rillig
gefurcht, mit Netzzeichung, fest. Die Basis wird bei nassem Wetter klebrig. |
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Röhren: |
Gelb, olivgelb, olivbraun, mit kreisförmigen Poren, von ca. 0,5-2 mm Ø,
+/- mit und ohne roten Röhrenboden, angewachsen, nicht blauend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Olivbraun (18-33 x 7,5-12 µm, außergewöhnlich groß und lang, oval bis
spindelförmig, glatt, Wände ca. 0,5-2 µm. In KOH-Lösung erscheinen sie
Goldfarben. Basidien meist 4-sporig, seltener 2-sporig. Pleurozystiden sind
vorwiegend lanzettlich mit abgerundeter Spitze, seltener flaschenförmig.
Hymeniale Zystiden allgemein: 35-70 x 7,5-10 µm, zylindrisch bis spindelig
oder lageniform; dünnwandig, glatt, hyalin bis gelblich in KOH. HDS:
Strukturiert als ein kollabierendes Ixotrichoderm. Die Hyphenelemente sind
7,5-12,5 µm breit, glatt oder leicht verkrustet. Die Endzellen verlaufen
zylindrisch mit fast keulenförmigen oder leicht unregelmäßigen Spitzen). |
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Vorkommen: |
Parks,
Mischwald, Kiefern, Symbiosepilz, häufiger in mediterranen Gebieten, Sommer
bis Spätherbst, RL-R Deutschland (extrem selten). |
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Gattung: |
Röhrlinge, Filzröhrlinge. Teils umstritten, manche Autoren ordnen ihn
den Dickröhrlingen (BOLETUS=
Steinpilzartigen) oder den Raufußröhrlingen zu. Neue DNA-Analysen stellten
ihn in eine eigene Gattung AUREOBOLETUS = darin ist z. B. der Goldporige Röhrling,
der wiederum ein Schmierröhrling wäre. Es ist oft schon eine verflixte Taxonomie (Artenzuordnung), die mit den
neuen DNA-Analysen
alles auf den Kopf stellt. |
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Verwechslungsgefahr: |
Raufuß-Steinpilz,
Ziegenlippe, Steineichenraufuß,
Wollstieliger Raufußröhrlinge,
Blasshütiger Röhrling,
Maronenröhrling. |
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Chemische Reaktionen: |
Ammoniak (NH₃) auf Huthaut schwarz, im Fleisch grau. Kalilauge (KOH) auf Huthaut rotbraun, mahagonifarben, im Fleisch
gelblich. Eisen(II)-sulfat, Eisensalze (FeSO₄) auf Huthaut grau, im Fleisch grünlich, oliv. |
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Kommentar: |
In Europa
wurde er bisher nur unter Latsche (PINUS MUGO) und Waldkiefer (PINUS SYLVESTRIS) nachgewiesen. Der Name Pinienröhrling wird deswegen oft als nicht
zutreffend bezeichnet, da er bei Pinien kaum nachgewiesen wurde. |
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Relativer Speisewert: |
123pilze: Relative Wertigkeit 3. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
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Fotos oben 1-7 und
unten 1-5 von links: I. G. Safonov (IGSafonov) (mushroomobserver.org)
Fotos
oben 8 von links: André Pipirs ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 13. Oktober 2026 - 16:29:17 Uhr