*     Begriffserklärungen, Pilz – Glossar

 

Begriff

Erklärung

A

 

Ä

 

Aberration

Prismen-Effekt = Farbfehler, jede Farbe wird unterschiedlich abgelenkt.

Abortiv

Fehlentwickelt.

Abwurfpräparat

Sporenabdruck: Man legt einen Pilzhut mit der Fruchtseite unten auf ein weißes Blatt Papier und stülpt ein Glas darüber. Nach einigen Stunden befinden sich genügend Sporen auf dem Papier. Diese können dann farblich oder mikroskopisch betrachtet werden.

Acanthohyphidien

HYPHIDIEN mit vielen kurzen Stacheln. Im Hymenium sind sterile Hyphen.

Achromat

AchromatObjektive sind kostengünstig haben aber oft speziell an den Objektkanten Farbsäume und Bildfeldwölbungen.

Acidophile Pilze

Pilze, die Säure (sauren Boden) lieben. Gern auf Substraten mit einem pHWert unter 6,5.

Acyanophil

Mit Baumwollblau entsteht keine Blaufärbung der Sporen.

Adstringierend

Zusammenziehendes (saures) Gefühl bei der Pilzgeschmacksprobe.

Agaricales

Ordnungszugehörigkeit der Pilze nach dem Mykologen Moser.

Agglutinine

Verklumpung die roten Blutkörperchen in der Blutbahn des Menschen.

Allantoid

Damit ist die einseitige Krümmung von Sporen gemeint, wie bannen- oder würstchenähnliche Form.

Alpin

Hochgebirge ca. 2200 bis >3000 über Meeresspiegel.

Alveolen

Grube Vertiefung in der Fruchtschicht.

AmanitaArten (Amanita)

Wulstlinge- und Knollenblätterpilzarten.

Ammoniak

Salmiakgeist (NH3), in der Mykologie meist in 5%iger Lösung verwendet.

Amoebozoa

Einzellige Lebewesen = gilt als Untergruppe der Schleimpilze. Diese werden als plasmodiale Schleimpilze bezeichnet.

Amorph

Ungeformt, gestaltlos, die innere Struktur fehlt.

Amyloid

Mit Jod-Kaliumiodid-Lösung (Melzer) blau verfärbend.

Amyloidität

Verfärbungen mit Melzer oder andere Jodlösungen.

Amylonreaktion

Wenn die Amylonreaktion positiv ist, verfärben sich z. B. Zellwände mit Jod, Melzer… dunkel, meist blau, bei der Unterscheidung von Hexenröhrlingen ist dies wichtig.

Anaerob

Ohne Sauerstoff existierend.

Anastomose

Querverbindungen der Lamellen. Meist Aderung am Lamellengrund.

Anastomosen

Verschmelzung zweier Hyphen verschiedener Organismen. Kommt gerne bei Schlauchpilzen vor.

Angeheftet

Lamellen am Stiel leicht angewachsen.

Anilin

(C6H5NH2) = Schäffersche Kreuzungsreaktion.

Anilinblau

Ähnlich wie Baumwollblau, mikroskopisch: Zum Anfärben.

Antabuswirkung

Vergiftungserscheinung in Verbindung mit Alkohol, z. B. beim Keulenfußtrichterling oder Faltentintling. Der Alkohol wird im Körper schwer abgebaut und verursacht Vergiftungserscheinungen.

Antheridium

Männliche Geschlechtszelle bei Ascomyceten, im Gegensatz zum Ascogon = Weibliche Geschlechtszelle bei Ascomyceten.

Anthracengrün

Farbstoff zum Anfärben von Kristallen.

Antibiotisch

Wirkt gegen Bakterien abtötend.

Antiviral

Wirkt gegen Viren abtötend.

Apertur

Öffnungswinkel des Objektivs oder des Kondensors, je größer, desto mehr Details werden beleuchtet und dargestellt.

Aperturblende

Dient der Einstellung des Öffnungswinkels der Mikroskop-Beleuchtung. Weite Öffnung bedeutet: Viel Licht, flacher Winkel, große Schärfe, schlechte Tiefenschärfe. Kleine Öffnung = Hohe Tiefenschärfe.

Aphyllophorales

Ordnungszugehörigkeit.

Api

Irgendwo eine Sporenausstülpung. Diese kann oben oder seitlich sein.

Apiculus

Sporenausstülpung = Ansatzstelle der Anwachsstelle (Sterigmas bei Basidiomyceten) an der Spore.

Apikal

An der Spitze stumpf abgerundet.

Apikalmechanismus

Mechanismus bei Asci an der Spitze des Schlauches.

Apochomat

ApochromatObjektive haben im Gegensatz zu Achromaten eine Farbkorrektur, Bildfeldwölbungen sind häufig.

Apophyse

Ringförmige Verdickung im unteren Teil der Endoperidie, z.B. bei Erdsternen.

Apothecien (Plural: Apotheziums)

Fruchtkörper eines Pilzes oder einer Flechte.

Apothezien

Fruchtkörperbildung bei Flechten. Oft auch becherlingsartig oder halbkugelig.

Apothezien

Becherlinge: Becher oder schüsselförmiger Fruchtkörper.

Appendix

Anhang, auffälliger Auswuchs an Sporen (hier wuchs die Spore am Sterigma), meist gegenüber Keimporus, nur bei Basidiomyceten.

Arboriform

Astförmige Verzweigung, wie bei einem Bäumchen.

Arten

Können nicht gekreuzt werden. Bleiben mikroskopisch immer gleich. Fälschlicherweise wären Pilze oft als Sorten bezeichnet was absolut nicht richtig ist, da Pilze nicht mit anderen Pilzarten kreuzbar sind.

Asci

Sporen in den Schläuchen (Mikroskopie). Schlauchförmige Sporangien, in denen sich die Sporen entwickeln, Sporenträger bei Ascomyceten.

Ascogon

Weibliche Geschlechtszelle bei Ascomyceten, im Gegensatz zum Antheridium = Männliche Geschlechtszelle bei Ascomyceten.

Ascomyceten

Schlauchpilze = Klasse der Pilze mit Sporen die sich in Schläuchen entwickeln.

Ascosporen

Sporen bei Schlauchpilzen (Ascomyceten).

Ascus

Schlauch bei Ascomyceten (Schlauchpilzen),darin liegen die Sporen.

Asexuell

Sexuell inaktiver Bestandteil, nicht fruchtfähiger Teil.

Askogene

Askogenen Hyphen =hackenförmige Ausbuchtungen an den Hyphen von Schlauchpilzen.

Asterosetae

Sternförmig wachsende Haare (Säten).

Asterozystiden

Besondere Zystidenform, z. B. beim Harzzahn (Resinicium bicolor).

Auflösungsvermögen

Mindestabstand zweier Punkte, damit man sie vergleichen kann (Bespiel: d = Lambda / 2* NA).

Auriculariales

Ordnungszugehörigkeit.

Ausgebuchtet

Lamellen bzw. Röhren zum Stielansatz aufwärts abgerundet und anschließend wieder verschmälert.

Austrittspupille

Hier ist der Ort hinter einer Linse gemeint, an der das austretende Bild scharf erscheint (hintere Brennebene).

B

 

Basal

Damit ist die Basis gemeint. Am Fuß, Unterseite oder Anwachsseite des Pilzes.

Basalzelle

Basiszelle, Anfangszelle.

Basidien (Basidie, Basidium Basidia)

Träger der Sporen bei Ständerpilzen (Basidiomyceten).

Basidiocarpien

Fruchtkörper der Ständerpilzen (Basidiomyceten).

Basidiolen

Noch nicht fruchtbare Basidien bzw. sterile Form, Sterigmen sind noch nicht vorhanden.

Basidiomyceten

Klasse der Pilze mit Sporen auf Ständern = Ständerpilze.

Basidiosporen

Sexuelle Fortpflanzungszelle (Sporen) von Basidiomyceten (Ständerpilzen).

Basis

Unterster Teil des Stiels, kurz vor der Verwurzelung.

Basisch

Kalkreich.

Baumwollblau

Chemikalie in der Mikroskopie um speziell Warzen oder Erhebungen auf Sporen sichtbar zu machen.

Behangen

Velumreste verbleiben am Hutrand faserig-flockig.

Bereift

Oberfläche mit mehligem Belag überzogen.

Bergsteigersöckchen

Besondere aufsteigende Bildung von VELUM UNIVERSALE beim Pantherpilz, ähnlich einer Socke.

Bewimpert

Feine Haare oder Borsten auf der Hutoberfläche.

Biapiculat

Mikroskopisch sind Sporen beidseitig zugespitzt, wird oft für die Sporenformen verwendet.

Bierdeckelpilze

Pilze die nach gar nichts schmecken. Man könnte auch Bierdeckel essen, sie sind auch nicht wirklich giftig.

Bilaterales divergierendes Lamellentrama

Die Hyphen in der Lamelle verlaufen von der Lamellenmitte mehr oder weniger abgewinkelt nach außen in Richtung Hymenialschicht (=Pseudobilaterales)

Bilaterales Lamellentrama

Die Hyphen in der Lamelle verlaufen von der Lamellenmitte schräg nach außen.

Bindehyphen

Dickwandig verzweigte Hyphen, nicht septiert und immer ohne Schnallen.

Biseriat

Bei Schlauchpilzen (Ascomyceten) = doppelreihige Anordnung von Sporen in den Asci (Schläuchen).

Bitunicat

Besondere Wandform eines AsciSchlauches, der Schlauch besteht aus einer doppelten Außenschicht.

Blätterpilz

Pilz mit Lamellen.

Boletales

Ordnungszugehörigkeit der Pilze nach Moser.

Borreliose

Durch Zecken übertragene Krankheit. In der Regel nicht tödlich, mit Antibiotikum behandelbar.

Braunfäule

Würfelfäule, Holz zerfällt durch Zelluloseabbau mit Braunverfärbung. Es bleibt das braune Lignin zurück.

Braunfäuleauslöser

Holz verfärbt sich dunkel, bräunlich durch das Myzel des Pilzes.

Brillantkresylblau

Farbstoff zum Anfärben von Zellmembranen.

Brüchig

Beim Abknicken bricht das Fleisch in kugelförmige Brocken. Gegenteil faserig, das Fleisch bricht in längliche Stränge.

Burggraben

Lamellen vor dem Stielansatz ausgebuchtet angewachsen.

Büschelig

Der Pilz wächst büschelig (dicht aneinander) gemeinsam mit Artgenossen aus einer Myzel-Quelle.

C

 

Calyciformis

Pokalförmig, kelchförmig.

Capillitium

Sterile Fasern in der Sporenmasse von Bauchpilzen. Sie helfen bei der Zerstäubung in dem sie ein Verkleben der reifen Sporen verhindern.

Catahymenium

Mehrjähriges Fruchtschicht bei Pilzen (Hymenium), vergrößert sich ohne sichtbare Jahresgrenzen.

Caulozystiden

Zystiden am Stiel des Pilzes.

Cephalodien

Cyanobakterien zur Beihilfe der Symbiose bei Flechten.

Cheilozystiden (engl. Cheilocystidia)

Zystiden an der Lamellenschneide.

Chitin

Teil der Zellstruktur von Pilzen, dadurch schwer verdaulich. Chitinpanzer von Insektenkäfern ist ähnlich.

Chloralhydrat

Lösungsmittel für Sudan III.

Chlorazolschwarz E

Färbemittel für Septen oder Zellwände.

Chlorophyll

Grüner Farbstoff in Pflanzen; für eine Fotosynthese notwendig! Bei Pilzen ist sie nicht vorhanden aber teils bei Flechten.

Chrysozystiden

Besondere Zystidenform (enthalten amorpher Farbkörper, in KOH bzw. NH3 = Gelbfärbung)

Cilien

Wimpern = borstenartige Gebilde.

Coerulein

Farbstoff zum Anfärben von Kristallen.

Collar

Ringförmiger Ansatz zwischen Lamellen und Stiel.

Columella

Bei Erdsternen, Stiel der die innere Hülle der Bauchpilze (Endoperidie) trägt.

Contex

Fleisch des Pilzes (steriles Zellen des Pilzes = Hyphen)

Coprophil

Dung bzw. Mist liebend.

Cortikalschicht

Schicht zwischen Rinde (Huthaut) und Fleisch (oberste Hyphenschicht der Stielrinde).

Cortina

Schleier, der den Hutrand mit dem Stiel verbindet (z.B. bei jungen Schleierlingen). Dieser Schleier bleibt oft fädig am Hutrand oder Stiel übrig und ist meist flüchtig.

Cortinarien

Schleierlinge (Haarschleierlinge) = Pilzgattung.

CR

In der Schweiz vom Aussterben bedroht, vergleichbar mit RL1.

Cyanophil

Blaufärbung von Sporenwänden mit Baumwollblau für Sporen und Hyphen.

Cytoplasma

Das Cytoplasma füllt das Innere einer Zelle aus.

D

 

Dacrymycetales

Ordnungszugehörigkeit.

Deckglas

Dünnes Glas zum Abdecken der Probe in der Pilzmikroskopie.

Dendrohyphidien

Sterile Hyphen im Hymenium; Hyphidien haben bäumchenartige Verzweigungen.

Dermatozystiden

Zystiden in der Huthaut.

Destilliertes Wasser

Präparier-Flüssigkeit in der Mikroskopie. Sollte nicht verwendet werden, wegen aufblähen der Zellen durch den osmotischen Druck.

Dextrinoid, Dextrinoidität

Braunfärbung mit Melzers Reagenz (Jodreaktion) oft sehr intensive Färbung.

DGfM

Deutsche Gesellschaft für Mykologie.

Dichohyphen

Befindet sich vorwiegend im Subiculum (zwischen Substrat und Hymenium).

Dichohyphidien

Dichotom verzweigte Hyphen des Hymenium.

Dichohyphidien

Sterile Hyphen im Hymenium. Hyphidien mit dichotomer Verzweigung.

Dichotom

Trennung in zwei unterschiedliche Strukturen.

Dikariophase

Zweikernphase (Paarkernphase), vegetative Phase von Ständerpilzen.

Dimitisch

Bei festfleischigen oder zähen Pilzen besteht das Gewebe aus zwei Hyphenarten, den Skeletthyphen, Generativhyphen oder Bindehyphen.

Diploid

Zelle mit zwei Kernen und damit auch doppeltem Chromosomensatz, im Gegensatz zu haploid (einkernig).

Direkttiefschwarz

Färbemittel für Septen und Zellwände.

Discomyceten

Schlauchpilze (Ascomyceten) mit nach außen geöffneter Fruchtschicht (Hymenium). Die Fruchtkörper sind jung meist kugelig geschlossen und öffnen sich dann scheiben, pokal, becher, oder schalenförmig.

Dissepimente

Bei Porlingen die Röhrenwände.

Dunkelfeldbeleuchtung

Das Licht wird durch einen Ring geführt. In der Mitte ist es dunkel, das Licht tritt schief auf das Objekt und wird dort gebeugt.

E

 

Einfrieren

Konservierung von Pilzen durch Temperaturreduzierung auf mindestens - 18 Grad Celsius.

Eingebogen

Huthaut bleibt am Hutrand kantenförmig eingerollt.

Eingerollt

Huthaut bleibt am Hutrand halbkreisförmig eingebogen.

Eintrittspupille

Hier ist die Stelle vor einer Linse an der das abzubildende Bild entsteht.

Einwecken/Einmachen

Konservierung von Pilzen, indem durch Erhitzen über 90 Grad Celsius in geschlossenen Behältern die Fäulnisbakterien abgetötet werden. In der Schweiz ist der Ausdruck - Einmachen - gebräuchlich!

EisenIIsulfat

Farbreaktionen bei Täublinge (Täublingen) = 7 Teilen H2O, FeSO4 und Salzlösung.

Ektal

Außenseite. Außen.

Ektomykorrhiza

Mykorrhiza bei Pilzen die Wurzeln von Pflanzen umspinnen. Nur bei Symbiosepilze.

Ellipsoidisch

Sporenform: Auseinander gezogener Kreis, an eine Ellipse erinnernd.

EN

In der Schweiz stark gefährdet, vergleichbar mit Deutschland RL2.

Endoperidie

Innere Schicht der Peridie bzw. innere Hülle bei Bauchpilzen. Sie umschließt die Sporenmasse und ist zumeist dünn, im Alter oft papierartig.

Endophyten

Endophyten sind Pilze die im inneren einer Pflanze leben.

Eng stehend

Lamellen sind eng zusammenstehend, im Gegensatz von - entfernt stehend - .

Entfernt stehend

Lamellen sind weit auseinanderstehend, im Gegensatz zu engstehend.

Epicutis

Hutdeckschicht (oft mehrschichtig aufgebaut) die oberste Schicht wird als Epicutis bezeichnet.

Epigäisch

Oberirdisch wachsende Pilze

Epikutis

Mehrschichtige Huthaut.

Epimembranäre oder inkrustierte Pigmente

Körnige Pusteln (Pigmente), die krustig auf den Hyphenwänden aufsitzen.

Epispor

Sporenzellwand.

Epithelium

Kugeligrund bis ellipsoidischen Zellen der Huthautstruktur. Oft in mehreren Lagen kettenartig übereinander stehend, wirkt feinkörnig.

Epithezium

Bei Discomyceten die Schicht über dem Hymenium. Diese werden aus den hervorstehenden Paraphysen gebildet.

Erekt

Oberfläche sieht samtig bis fein filzig aus. Hyphen der Huthaut sind aufgerichtet.

Eutunicatae

Bei Schläuchen (Asci): Eher derbe Ascus-Wände, funktionell differenziert, mit Apikalmechanismus der die Sporen aktiv auswirft.

Excipulum

Äußere Gewebeschicht von Becherlingen (Apothezien mit Becher oder schüsselförmigen Fruchtkörpern). Fruchtträgerschicht (Hypothezium) trägt den Fruchtträger (Hymenium).

Exoperidie

Äußere Hülle von Bauchpilzen, zerreißt leicht bzw. fällt leicht ab, z.B. Stacheln oder Körnchen bei Stäublingen. Bei Erdsternen werden das die sich nach außen biegenden Lappen.

Exsikkat

Getrocknete Pilze zum lebenslangen Archivieren gefundener Pilzarten. Vor der Benutzung müssen diese aufgeweicht werden.

Exsikkaten

Getrocknete Pilzbestandteile.

Exsudat

Ausscheidung in zähflüssiger, fester oder auch in kristalliner Form.

F

 

Fädig

Fadenförmige Reste, dünne längliche Fasern.

Falten

Individuelle Form der Fruchtschicht eines Basidiomyceten.

Farbfilter

Ausgleich der Farbtemperatur der Beleuchtung wie etwa der Blaufilter kompensiert die Rotüberhang bei Glühlampen.

Farbreaktionen Flechten

Positive oder negative Reaktionen: C+/- mit Natriumhypochlorit; J+/- Kaliumjod, K+/- Kalilauge, KC+/- Kalilauge mit anschließender Natriumhypochlorit Behandlung, P+/- Para-Phenylendiamin, R- keine Farbreaktion bei chemischen Mitteln.

Faserig

Beim Abknicken bricht das Fleisch in längliche Stränge (insbesondere auch der Stiel). Gegenteil brüchig, wie bei Täublingen und Milchlingen. Dort bricht das Fleisch kugelförmig, spröde auseinander.

Fäulnisbakterien

Diese verursachen eine Eiweißzersetzung im Pilz und lassen diesen verderben.

Fäulnisprozess

Alterung von Pilzen mit dem damit verbundenen Eiweißzerfall.

Feintrieb

Dient zum feinen Verstellen der Arbeitshöhe vom Kreuztisch.

Fertil

Fruchtbar, vermehrbar.

Fertiles Element

Zur Fortpflanzung des Pilzes nötiger Bestandteil wie die Sporen, Asci, Basidien usw…

Fibrille

Kurzer senkrecht abstehender Stiel bei Flechten.

Fibrille

Struktur aus feinen Fasern.

Filamentös

Fadenförmig.

Filiform

Fadenförmig, strickförmig.

Filtrierpapier

Löschpapier, saugfähiges Papier, das überschüssige Präparierlösung aufnimmt.

Flüchtig

Der Ring verschwindet bei älteren Pilzen.

Folgezersetzer

Saprophyten. Totes organisches Material wird zersetzt und als Pilznahrung verwendet.

Formalin, Formol

Farbreaktion bei einigen TricholomaArten (HCHO).

Frei

Gilt bei Lamellen, die nicht am Stiel angewachsen sind, z.B. bei den Schirmlingen.

Fruchtkörper

Der sichtbare Teil des Pilzes, dient als Samenspender. Vergleich: Apfel eines Baumes.

Fruchtkörper

Der Teil eines Pilzes, welches vermehrungsfähige Teile bildet und auf der Oberfläche sichtbar wird.

Fruktation

Bildung von Fruchtkörpern wie Pilze.

FSME

Durch Zecken übertragene Krankheit, die Gehirnhautentzündung auslösen kann. Diese kann vereinzelt tödlich sein! Eine Impfung ist möglich. Frühsommermeningoenzephalitis FSME im englischen: TICK BORNE ENCEPHALITIS, TBE = Frühsommer-Meningitiserkrankung.

Fundamentalhyphen

Dünnwandig, großzellig, septiert, mit oder ohne Schnallen, oft mit starken Einschnürungen an den Septen.

Fungi

Pilze.

G

 

Gallertartig

Gelatinös = weich wie Gummibärchen oder Wackelpudding.

Garen

Erhitzen auf über 90 Grad Celsius.

Gasteromyceten

Bauchpilze, Sporen werden im inneren eines Hohlkörper gebildet.

Gegabelt

Lamellen verzweigen sich in zwei Lamellen.

Gegürtelt

Velumreste bandähnlich am Stiel sichtbar.

Gekammert

Mit Hohlräumen (meist im Stiel).

Gelatinös

Gallertartig.

Gelifiziert

Geleeartig, gallertartig.

Genattert

Velumreste bandähnlich am Stiel sichtbar.

Generativhyphen

Dünnwandig verzweigte Hyphen mit oder ohne Schnallen an den Septen.

Gerieft

Rillen im Hut, Hutrand, Stiel.

Gesägt

Wellige Lamellenschneide.

Gesamthülle, Gesamtvelum

VELUM UNIVERSALE.

Gesellig

Mehrere gleiche Pilzarten nebeneinander stehend.

Getropft

Mit tropfenähnlichen Flecken auf Hut oder Stiel.

Giftpilze

Im Pilz enthaltene gesundheitsgefährdende Substanzen.

Gilben (gilbend)

Gelbliches Verfärben.

Gleba

Innerer pulverig-staubiger Bereich von Stäublingen, die später das Sporenpulver enthält.

Gloeozystiden

Besondere Zystidenform, meist dünnwandig, lang mit ölartigem oder feinkörnigem Inhalt im Hymenium, Trama oder der Huthaut.

Glyzerinpuffer

Zum Aufquellen von Exsikkaten = L4Lösung.

Gratig

Bestimmter Ornamentationstyp von Pilzsporen, gern bei Täublingen.

Grobtrieb

Dient zum groben Verstellen der Arbeitshöhe des Kreuztisches.

Grubig

Flache andersfarbige Flecken (Aphten), meist dunkler - am Stiel.

Guajaktinktur

GuajakHarz in Alkohol = Farbreaktion bei Täublingsarten.

Guttationstropfen

Vom Pilz ausgeschiedene Flüssigkeitstropfen, bei feuchtem Wetter oder bei jungen Fruchtkörpern vor allem an der Fruchtschicht z.B. Röhren, Lamellen.

Guttulen

Feine Tröpfchen, gut mikroskopisch erkennbar bei den Sporen.

H

 

Haarähnliche Prolongationen

Verlängerte Endzellen an der Außenseite eines Fruchtkörpers (Plural: Apotheziums Apothecien).

Haare

Lange Endzellen im Außenbereich eines Fruchtkörpers.

Haarschleierlinge

Haarartiges Gebilde, bei Schleierlingen zwischen Hut und Stiel.

Habitat

Lebensraum des Pilzes.

Habitus

Äußeres Erscheinungsbild des Fruchtkörpers.

Hacken

Einige Schlauchpilze haben schnallenähnliche Auswüchse an den askogenen Hyphen. Dort werden diese Haken genannt.

Halluzinogen

Löst Wahnvorstellungen aus, z.B. bei Psyilopilzen (Psilocybin-Pilze) mit dem Wirkstoff Psilocybin.

Halozystiden

Besondere Zystidenform.

Hämolyse

Zerfall der roten Blutkörperchen.

Haploid

Zelle mit einem Kern (einkernig). Damit auch nur mit einem Chromosomensatz, im Gegensatz zu diploid (Zelle mit zwei Kernen).

Hart

Konsistenz des Fleisches; lässt sich fast nicht zusammendrücken.

Hauptfruchtform

Fruchtkörper mit fortpflanzungsfähigen Sporen, die in Ständerpilzen (Basidien) oder mit Schlauchpilzen (Asci) gebildet werden.

Heide

Wiesenähnlich, meist natürlich belassen mit Weidentieren.

Heilpilze

Wiesenähnlich, meist natürlich belassen mit Weidetieren.

Herablaufend

Lamellen, Röhren, Poren und Stacheln wachsen am Stiel abwärts.

Herbarium

Sammlung von getrockneten Pilzen und deren Beschreibung zur Nachuntersuchung.

Heteromorph

Vielgestaltige Wuchsformen.

Hexenei

Junger (unreife) Fruchtkörper von Stinkmorcheln oder anderen Rutenpilzen.

Hexenring

Rundliche Anordnung von Pilzen. Kann bis zu mehrere Meter Durchmesser haben. Am Rande des unterirdischen Myzels bilden sich die Fruchtkörper aus, dadurch entsteht ein sogenannter Hexenring. Der Ring wird von Jahr zu Jahr größer und kann viele Jahrzehnte aufgefunden werden.

Hirnartig

Ineinander verzweigte hirnartige Fruchtkörper.

Holobasidien

Einzellige Basidien (Ständer).

Holundermark

Wird gern zum Einklemmen des Präparates verwendet, um sehr feine Schnitte vollziehen zu können. Wird aus den schnellwachsenden Jahrestrieben gewonnen

Hut

Oberer Teil des Pilzes.

Hutdeckschicht

Oberste Schicht vom Pilzhut.

Huthaut

Überzug der Hutoberfläche. Diese kann ein oder mehrschichtig sein.

Hyalin

Sporen sind farblos, glasklar, ungefärbt.

Hygrophan

Der Pilz verändert seine Farbe durch Wasserverlust. Meist ein Verblassen der Farbe von der Hutmitte aus!

Hymenialelement

Die einzelnen Elemente der Fruchtschicht (Hymeniums), d. h. der Fruchtschicht der Basidiomyceten.

Hymenialsetae

Sete (Haar) im Hymenium (Fruchtschicht).

Hymenialzystide

Zystiden in der Fruchtschicht.

Hymeniderm

Makroskopisch wirkt die Huthaut feinkörnig. Die Huthautstrukturen gleichen einem Hymenium, meist mit blasigkeuligen Zellen.

Hymeniform

Huthautstruktur mit ähnlichem Aufbau wie ein Hymenium, mit keuligen Enyhyphen. Oft ein samtigkörniges Aussehen bildend.

Hymeniforme Schicht

Haarige, samtige oder feinfilzig-samtige Schicht.

Hymenium, Hymeniums

Fruchtschicht bei Pilzen.

Hymenophor

Fruchtlagerschicht bei Pilzen die vom Hymenium überzogen wird. Meist lamellenartig, röhrig, stachelig, runzelig.

Hyphen

Fadenartig, schlauchartige mikroskopisch kleine Zellen eines Pilzes. Ein Großteil des Pilzes ist daraus aufgebaut.

Hyphenschicht

Schicht zwischen Rinde (Huthaut) und Fleisch = Kortikalschicht.

Hyphensysteme

Gesamtheit der Hyphen, es gibt drei Unterteilungen je nach Art der Zellen: Dimitisch, monomitisch oder trimitisch.

Hyphidium

Steriles Hyphenende im Hymenium ohne auffallende Verdickung. Erscheint hyphenartig. Oft werden abgesporte Ständer (Basidien) damit überwachsen. Es gibt drei häufige Formen: Dendrohyphidien (verzweigt astartig), Acanthohyphidien (kurzstachelig) sowie Dichohyphidien (dichotom verzweigt).

Hypodermium

Untere Huthautschicht (Subkutis) mit zelligen Strukturen.

Hypogäisch

Trüffelartige Pilze bzw. unterirdisch wachsende Pilze.

Hypothezium

Der Fruchtschichtträger (Hypothezium) ist die Gewebeschicht unterhalb des Hymeniums (Fruchtschicht) eines Apotheziums (runder Fruchtkörper).

I

 

I.d.R.

In der Regel.

Immersions-Öl

Spezial-Öl für 100xObjektive zur besseren Sichtbarkeit..

Imperfektes Stadium

Fruchtform die keine kompletten Pilzfruchtkörper bilden.

Inamyloid

Keine Jodreaktion (J), d.h. keine Blaufärbung mit Melzers Reagenz.

Inc.sed

Unsichere wissenschaftliche Einordnung nach heutigem Stand.

Indigen

Einheimisch.

Inkompatibilität

Gentechnische Unverträglichkeit.

Inkrustation

Kristalle auf der Oberfläche von Zystiden, Hyphen usw…

Inkrustationen

Bildung einer Kruste.

Inkrustierte Pigment

Eingebaute Farbstoffe innerhalb der Zellwände (Pigmente), so wie z.B. beim Fleischroten Holz-Trichterling.

Inoperculaten

Beim inoperculaten Ascus (= Unitunicatae-Inoperculatae) wird am Scheitel ein besonderer Apikalapparat ausgebildet.

Inoperkulat

AsciSchläuche ohne einer Abdeckung, d.h. mit einer Mündung (Porus) am Schlauchende, im Gegensatz zu operculat (=AsciSchläuche mit einer Abdeckung).

Interzellulär

Inkrustierendes Pigment wäre interzellulär, wenn es sich zwischen den Zellen befindet (Außen).

Interzelluläre Pigmente

Körnige Pigmentmassen, diese sind zwischen den Huthauthyphen eingelagert.

Inverses Lamellentrama

Hyphen in der Lamelle verlaufen von der Hymenialschicht (Außenbereich) nach innen (Lamellenzentrum).

Irisblende

Ringförmige Blende, deren innerer Durchmesser sich stufenlos einstellen (verengen/erweitern) lässt.

Irreguläres Lamellentrama

Die Hyphen in der Lamelle verlaufen innerhalb der Lamelle kreuz und quer durcheinander.

Isidien

Auswüchse im Flechtenlager, die leicht abbrechen und der Fortpflanzung dienen. Sie sind meist zylindrisch, keulig oder kugelig geformt und ähnlich wie das Flechtenlager gebaut.

Isodiametrisch länglich

Sporenform: Ähnelt einer länglichen Biegung.

Isoliert warzig

Sporenoberfläche: Die Warzen sehen für sich isoliert aus, d.h., sie sind nicht miteinander verbunden.

Isotonische Lösung

Dient zum Ausgleich des osmotischen Druckes. Es diffundieren gleich viele Wassermoleküle in die Zelle hinein wie hinaus. Beispiele: Isotonische Kochsalzlösung, Ringerlösung…

Ixokutis

Gelatinöse (schleimige) Schicht in der Huthaut.

J

 

K

 

Kalibrieren

Eichen, korrektes einstellen auf richtige Maßangaben.

Kalilauge 20 %ige

KOH, als Makroreagenz gern 20 %ige Lösung.

Kalilauge 35 %%ige

KOH, als Mikroreagenz gern 35 %ige Lösung. Wird gern zum Aufweichen von Exsikkaten, auch zum Feststellen einer Oberflächenstruktur von braunen Sporen verwendet.

Karbolfuchsin

Chemikalie zum Feststellen von Krustenbildung (Inkrustationen).

Karminessigsäure

Zellkernfärbemittel für verschiedene Pilzarten.

Karotinoide

Pilzfarbstoff (gelb, orange bis rot).

Karyogamie

Verschmelzen von 2 Zell-Kernen im Frühstadium.

Keimhyphe

Keimhyphe (Keimschlauch), die bei der Keimung aus der Pilz-Sporenwand austretende Hyphe; zeigt ein typisches Längenwachstum.

Keimporus

Anwachsstelle an der Spore, aus der später die Keimhyphe entsteht.

Keimspalte

Längliche, spaltartige Verdünnung in der Sporenwand einiger SchlauchpilzSporen.

Kernförmig

Sporenform z.B. wie ungleichmäßige, +/- sternförmige Kerne geformt.

Kernspindel in den Basidien

Kernspindel in den Basidien dient in der Pilzmikroskopie als Unterscheidungsmerkmal.

Keulig

Stielähnlich, röhrig jedoch oben oder unten verdickt.

Kindersöckchen

Besondere aufsteigende Bildung von VELUM UNIVERSALE beim Pantherpilz, ähnlich einer Socke.

Kleiig

Oberfläche mit feinen Körnchen überzogen.

Knolle

Verdickte Stielbasis. Verschiedene Formen sind hierbei möglich: Knollig verdickt, rübenknollig, zwiebelknollig, abgesetzte Knolle. Häufig bei den AmanitaArten.

Kochsalzlösung

Kochsalz = Natriumchlorid (NaCl).

KOH

Kalilauge (Kaliumhydroxid) zum Testen von Verfärbungen bei Fruchtkörpern, häufig bei Täublingen und Schleierlinge verwendet.

Köhlersche Beleuchtung

Optimale Ausleuchtung und Kontrast bei der Pilzmikroskopie.

Kollar

Ringförmiger Ansatz (Krause, Halsband) zwischen Lamellen und Stiel.

Kommaförmig

Sporenform schräg wie ein Komma.

Kondensor

Lichtaustrittsöffnung beim Mikroskop. Ein Kondensor besteht aus ein oder zwei Sammellinsen.

Kongorot

Roter Farbstoff für die Untersuchung von Hyphen in der Hutdeckschicht auf Septen, Schnallen usw…

Konidien

Asexuelle Sporen die nicht zur Fortpflanzung dienen.

Konidienform

Ein Fruchtkörper nur mit sterilen (asexuellen) Sporen (Konidien), die weder in den Schläuchen (Asci) noch in Ständern (Basidien) gebildet werden.

Konidienträger

Auf dem befinden sich die asexuellen Sporen (Konidien), ähnlich Sterigmen bei reifen Basidien.

Konkav

Trichterförmig vertieft oder nach innen gewölbt, Optik: Nach innen gewölbt.

Konnektivhyphen

Schmal verzweigt, dünnwandig, septiert, mit oder ohne Schnallen, keine Einschnürungen an den Septen.

Konvex

Buckelig oder nach oben gewölbt, Optik: Nach außen gewölbt.

Kopfige

Kugelige - keulige Struktur oberhalb des Stiels.

Korallenartig

Keulig mit ästiger Struktur.

Koralloid

Korallenartige Struktur.

Kortikalschicht

Schicht zwischen Rinde (Huthaut) und Fleisch (oberste Hyphenschicht der Stielrinde).

Kreuztisch

Arbeitstisch des Mikroskops, auf dem der Objektträger liegt, in beiden waagrechten Richtungen verschiebbar.

Kriegspilze

Sind Pilze die nicht giftig sind aber keinen guten Geschmack haben weil sie erdig, säuerlich, muffig oder unangenehm schmecken. Wäre nichts mehr zum Essen da, wie es in den früheren Kriegen war, könnte man auch diese Pilze essen. Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß haben sie ja und Unwohlsein lösen sie auch nicht aus!

Kritische Beleuchtung

NelsenBeleuchtung: Verwendet eine Mattscheibe und einen Kondensor.

Kutis

Einschichtige Huthaut.

L

 

Lactarius

Gattung der Milchlinge: Sprödblättler (=feste brüchige Pilze). Meist bei Verletzung weiße oder rote Milch ausscheidend.

Lactophenol

Grundbasis für Färbelösungen, wie etwa Baumwollblau.

Lagenozystiden

Besondere Zystidenform, stachelförmig mit Aufsatz.

Lambda

Grün = 0,55, ist eine Bezeichnung für Lichtwellenlänge.

Lamelle

Längliche Verstrebung zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Lamellen

Blattartige Struktur unterhalb des Hutes. Diese werden auch Blätter genannt. Enthält die Fruchtschicht von Ständerpilzen (Basidiomyceten).

Lamellenscheide

Untere Kante der Lamelle.

Lamellentrama

Innere Fruchtschicht zwischen den Hyphen der Lamellen.

Lamprozystiden

Besondere Zystidenform, dickwandig, etwas spindelförmig.

Landschaftsschutzgebiet

Dort dürfen Pilze gesammelt werden.

Lappen

Flechtenblätter.

Latenzzeit

Zeitpunkte, bis erste Symptome einer Vergiftung erkennbar sind.

Lateral

Seitenständig.

Laticiferen

Dünnwandige, verzweigte, nicht septierte Hyphen (kein Geflecht von verwobenen Röhren), meist mit Milchsaft gefüllt (gefärbt oder auch farblos).

Leere Vergrößerung

Keine weiteren Details werden aufgezeigt. Vergrößerung über Numerische Apertur (NA) hinaus.

Leisten

Lamellenähnliche längliche Verstrebung zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes. Meist fest mit dem Fleisch verbunden. Besondere Form der Fruchtschicht von Ständerpilzen (Basidiomyceten).

Leprös

Lager staubig ohne Rand aufgelöst bei Flechten.

Leptozystiden

Zystidenform sehr dünnwandig.

Leuchtfeldblende

Dient der Einstellung des beleuchteten Ø am Objekt. Große Öffnung = viel Licht, große beleuchtete Fläche = viel Streulicht).

Lichtbeugung

Licht wird an Kanten gebeugt (umgelenkt), als ob hier eine neue Lichtquelle ist.

Lignicol

Pilze, die Holz bewohnen und das Holz zersetzen.

Lignin

Er ist ein fester, farbloser Stoff, der in die Zellwand eingelagert ist. Entwickelt die Verholzung von Baumzellen.

Lipoide

Öltropfen, fetthaltige Zellbestandteile.

Loculi

Höhlen bei Ascomyceten in denen die Schläuche (Asci) entstehen.

Loculoascomyceten

Ascomyceten ähnlich den Kleinpilzen (Pyrenomyceten), jedoch mit bitunicaten Schläuchen (Asci), die sich in Höhlungen (Loculi) entwickeln.

Luftblasen

Luftblasen im Präparat, sehr negativ für die Betrachtung in der Pilzmikroskopie. Durch langsames und schräges Aufsetzen des Deckglases ist dies vermeidbar.

Lugolsche Lösung

JodLösung für Farbreaktionen = Chemikalie zum Anfärben der Probe, nicht so aggressiv und abtötend gegenüber Melzers Reagenz.

Lukenstrahlengang

Abbildungsstrahlengang zum Betrachten von Punkten am Objekt.

Lumen

Platz zwischen den Zellen: Schmales Lumen = Zellen kuscheln sich aneinander. Großes Lumen = Zellen sind voneinander entfernt.

Lupe

Optisches Glas zur Vergrößerung. Meist nur aus einer Linse bestehend.

Lyme - Borreliose

Durch Zecken übertragene Krankheit. Nicht tödlich und mit Antibiotikum behandelbar. Auch an der Zecke kann das Bakterium mit einem Schnelltest ermittelt werden. Siehe www.123pilze.de.

Lyozystiden

Besondere Zystidenform, pfriemenförmig dickwandig, gestieltkopfig, mit engem, kanalartigem Lumen, oft an der Spitze erweitert.

M

 

Makrokonidien

Besonders große Konidien.

MakroReagenzien

Chemikalie zum Untersuchen von makroskopischen Merkmalen (Effekten) wie Verfärbungen, Warzen, Vertiefungen usw..

Makroskopisch

Mit bloßem Auge sichtbar.

Medium

Präparier-Flüssigkeit, meist Wasser, welches das Objekt beim Betrachten umspült.

Melzer Reagenz

Jod-Kaliumiodid-Lösung. Häufig verwendete Chemikalie zum Anfärben der Probe.

Membranären Pigmente

Eingebaute Pigmente in den Zellwänden.

Meridional

In Längsrichtung oder einer Ebene verlaufende Rippen bei Sporen .

Messokular

Geeichtes Okular mit eingesetzter Strichplatte zum Ausmessen von Längen.

Metachromatisch

Zellwände nehmen mit Brillantkresylblau (Supravitalfärbung von Zellen) verschiedenartige Farben an.

Metuloid

Dickwandig.

Metuloiden

Dickwandige Zystiden, oft mit Kristallen.

Mikroskopisch

Mit bloßem Auge nicht sichtbar. Es wird ein Mikroskop benötigt.

Milch

Weiße, klare oder rote Flüssigkeit im Pilzfleisch. Wird durch Aufbrechen des Pilzes sichtbar.

Milchlinge

Lactarius = meist bei Verletzung Milch ausscheidende Pilze.

Mischwald

Pilz wächst sowohl im Laubwald als auch im Nadelwald.

Mist

Dung, Tierkot, Einstreu.

Mitose

Im Myzel-Wachstum teilende Zellkerne.

Mittelwert

Arithmetischer Durchschnitt der gemessenen Werte.

Moderfäule

Fäulnis wodurch das Holz weich wird.

Moniliform

Zellen mit eingeschnürten Septen, halsperlenkettenförmig (kugelig aneinander gereiht).

Monomitisch

Gewebe besteht aus einer Hyphenart, den Generativhyphen (dünnwandig verzweigte Hyphen mit oder ohne Schnallen an den Septen).

Montan

Untere Bergregionen, ca. 500 bis 1500 Meter über den Meeresspiegel.

Mutagen

Krebserregend, zellverändernd.

Mycel

(Myzel) Unterirdisches Geflecht des Pilzes. Vergleich Pilz mit Apfelbaum <> Myzel=Baumstamm und sichtbarer Pilz=Apfel.

Mycelialsetae

Zwischen Trama und Substrat ist eine schwarzgraue Linie. In der Pilzmikroskopie: Haar (Sete) im Mycel.

Mycophil

Schmarotzerpilze: Pilze, die auf anderen Pilzen leben: Parasitär auf lebenden oder schmarotzend oder auf toten Pilzen.

Mykologie

Lehre über die Pilzkunde.

Mykorrhiza

Enge Lebensgemeinschaft (Symbiose) zwischen Pflanzen und Pilzen. Pflanzen geben Zucker ab, Pilz setzt Mineralien frei und übergibt diese der Pflanze.

Mykorrhizapilze

Symbiosepilze.

Myxomycet, Myxomyceten

Es sind sogenannte Schleimpilze (Myxogastria = Echte Schleimpilze: Mycetozoa, Eumycetozoa). Die Lebensweise bzw. Eigenschaften gleichen denen von Tieren und Pilzen gleichermaßen. Sie zählen deswegen nicht wirklich zu den Pilzen, sondern zu einer Zwischenfamilie. Es gibt hierzu über 900 Arten in über 60 Gattungen.

Myzel

(Mycel) Unterirdisches Geflecht des Pilzes. Vergleich Pilz mit Apfelbaum: Myzel=Baumstamm und sichtbarer Pilz=Apfel.

N

 

Natronlauge 20%

20 %ig als Makroreagenz (NaOH).

Natterung

Meist zickzackförmige Zeichnung der Stieloberfläche, schlangenartig genattert.

Naturschutzgebiet

Dort dürfen keine Pilze oder Wald- oder Wiesenfrüchte gesammelt werden.

Nematode

Ein Fadenwurm der von einigen Pilzarten gefressen wird.

Nervengifte

Lösen heftige Kreislaufprobleme aus. Auch tödliche Folgen sind nicht ausgeschlossen.

Netz

Gitterartige Zeichnungen an Hut oder Stiel.

Netzig-warzig

Spore mit Warzen, diese sind netzartig miteinander verbunden.

Netzzeichnung

Maschiges, gitterähnliches Fadengeflecht am Stiel oder anderen Teilen eines Pilzes.

Nierenförmig

Sporenform: Damit meint man die Form und Krümmung der Spore = nierenförmig.

Nitrös

Stechender Geruch, wie Salpetersäure, Ammoniak.

NT

In der Schweiz potenziell gefährdet, vergleichbar mit Deutschland RL-R.

Numerische Apertur (Na)

Auflösungsvermögen des Mikroskops.

O

 

Ö

 

Objekt

Untersuchungsteil das auf dem Objektträger liegt.

Objektiv

Wechselbares unteres Linsensystem, bildet Objekt in Zwischenebene ab, sorgt für verstärkte Vergrößerung.

Objektmikrometer

Objektträger mit Messskala zum Kalibrieren (Eichen) von Mikroskopen.

Objektträger

Glasträger, auf den die mikroskopische Pilzprobe aufliegt.

Okular

Oberes Linsensystem, bildet das Zwischenbild auf das Auge ab = zusätzliches Verstärkungssystem im Mikroskop.

Okularmikrometer

Geeichte Strichplatte in der Schärfeebene des Okulars zum Vermessen von Objekten.

Oleiferen

Gloeozystidenartige, verzweigte, mit öliggranulärem Inhalt und nicht septierte Hyphen. Besondere Zystidenform, meist dünnwandig, lang mit ölartigem oder feinkörnigem Inhalt im Hymenium, Trama oder der Huthaut.

Ölig-granulärer Inhalt

Zelle hat verschobene Öltropfen, die keine typische Tropfenform haben.

Öltröpfchen, Öltropfen

Innerer Kern einer Spore, der wie ein, zwei oder mehrere Tropfen aussehen.

Operculat

AsciSchläuche mit einer Abdeckung, im Gegensatz zu operculat (=AsciSchläuche ohne einer Abdeckung). Entsteht aus einer Sollbruchstelle der apikalen Zellwand bei Reife.

Operculum

Deckelchen an AsciSchläuchen, aus denen die Sporen austreten.

Operkulat

AsciSchläuche mit Deckel.

Organgiftig

Schädigen innere Organe wie Leber, Herz, Nieren.

Ornamentation

Oberfläche der Sporen z. B. Warzen usw…

Osmotischer Druck

Druck an der Zellwand. Z.B. Wasser verstärkt den Osmotischen Druck und lässt die Spore aufquellen.

Ostiolum

Charakteristische Mündung (meist oben oder seitlich oben) der Fruchtschicht (Perithezie) bei geschlossenen Schlauchpilzen (Ascomyceten + Pyrenomyceten). Meist feine, halsartig ausgezogene Mündungen.

Oxidase

Oxidase ist ein Pilzenzym: Oxidasepositive Pilze sind Weißfäuleauslöser, Oxidasenegative Pilze sind Braunfäuleauslöser.

Ozonium

Brauner bis oranger Hyphenfilz, der das Substrat überzieht.

P

 

Paarkernphase

In den Basidien erfolgt der Abschluss der Paarkernphase = die Information zur Synthese der Proteine von Organismen enthält Dikariophase: Zweikernphase (Paarkernphase), vegetative Phase von Ständerpilzen.

Palisaden

Makroskopisch erscheint die Huthaut feinkörnig oder samtig.

Papille

Kleiner spitzer oder warziger Buckel in der Hutmitte.

Paraphyse

Sterile Schläuche (Asci) ohne Sporen bei Ascomyceten. Oft liegen sie parallel zu den Schläuchen.

Parasit

Aggressiver Art die gesunde oder geschwächte Organismen zerstört.

Parasitär

Lebendes organisches Material von Pflanzen wird von einem Pilz zersetzt und als Nahrung verwendet. Der Wirt wird dadurch schwer belastet.

Park

Abwechselnd mit Bäumen und Wiesen bepflanztes Arsenal.

Patentblau

Anfärbemittel von Chrysozystiden

Patentblau V

Färbemittel in der Mikroskopie von Pilzen.

Pathogen

Krankheitserregend.

PDichlorbenzol

Chemisches Mittel gegen Milbenbefall von Pilzbestandteilen (Exsikkaten).

Perfektes Stadium

Fruchtform, die eine komplette oft kugelförmige Fruchtform (Apothezie) am Pilzfruchtkörper bildet. Erkennbar z.B. bei der Fruchtfäule.

Peridie

Die Fruchtschicht umhüllende Gewebehaut, z.B. bei Stäublingen.

Perithezium

Birnen-, kugel- oder flaschenförmige Fruchtkörper bei Schlauchpilzen (Ascomyceten) oder Flechten. Die in Schläuchen (Asci) entstehenden Sporen liegen meist zwischen sterilen Hyphen (Paraphysen). Diese Perithecien bildende Pilze werden auch als Discomyceten bezeichnet.

Phenol

C6H5OH = Farbreaktion bei bestimmten Täublingsarten.

Phloxin

Färbt das Cytoplasma tiefrot, Septen oder Zellwände werden nicht verfärbt.

Photobionten

Symbiose bei Flechten zu Algen und Cyanobakterien.

Photosynthese

Können Pilze nicht ausführen! Pflanzen und diverse Flechten erzeugen durch Sonnenlicht mit Hilfe von lichtabsorbierende Farbstoffe und CO2 + Zucker.

Phragmobasidien

Mehrzellige Basidien: Z.B. Uredinales, Tremellales, Ustilaginales, Auriculariales…

Pigmente

Farbstoffe innerhalb von Zellen.

Pileipellis

= Hutdeckschicht. Sie ist die oberste Hyphenschicht des Pilzhutes. Sie bedeckt das Hutfleisch oder Trama und schützt es vor äußeren Umwelteinflüssen.

Pilozystide

Zystiden, die in der Huthaut vorkommen.

Pilzberater

Pilzsachverständiger, der über die Pilzkunde geprüft wurde und über ausreichend Sachkenntnis über Pilze verfügt.

Pilzklima

Pilze bilden ein eigenes Klima (Pilzklima) unterhalb des Sporenträgers. Durch Anfeuchtung der Luft erzeugen sie Temperaturunterschiede, sodass ein eigener kleiner Wind entsteht, der die Sporen nach dem Abwerfen seitlich und später nach oben treiben lassen.

Pilzkontrolle

Überprüfen der gesammelten Pilze durch Pilzberater.

Pilzkörper

Der sichtbare Teil des Pilzes.

Pilzpulver

Getrocknete Pilze, die in einer (Kaffee)-Mühle zerkleinert wurden.

Pilzsachverständiger

Geprüfter Pilzexperte.

Pilzvergiftung

Erkrankung aufgrund eines Pilzgenusses.

Pilzwurzel

Myzel, Mycel, Mykorrhiza.

Pilzzucht

Pilze werden durch Kultivierung an verschiedenen Substraten gezüchtet und so vermarktet.

Pinzette

Zangenförmiges kleines Hilfsmittel.

Plage

Zone auf den Sporen über dem Appendix (auffälliger Auswuchs an Sporen), bei warzigen Sporen glatt, +/- minimal ornamentiert.

Planachromat

PlanachromatObjektive sind hochwertige Objektive, die Bildfeldwölbungen vermindern.

Planapochromat

PlanapochromatObjektive sind sehr teure und hochwertige Objektive. Sie vermindern Abbildungsfehler und Farbfehler.

Plasmodium

Jugendstadium von Schleimpilzen (Myxomyzeten) in der sie noch schleimig sind. Sie haben dann viele Kerne in einer Riesenzelle (Megazelle).

Plasmogamie

Die Plasmaverschmelzung des Zellplasmas zweier Zellen als Teil eines Sexualvorgangs (wenn sich zwei Hyphen verschiedener Primärmyzelstränge berühren). Meistens verschmelzen dabei zuerst die Gameten (Gametogamie). In der Regel folgt bald darauf die Verschmelzung der Zellkerne (Karyogamie).

Plectenchymatisch, prosenchymatisch

Bezeichnung einer Gewebestruktur mit mehr oder weniger länglichen Zellen.

Pleurozystiden

Zystiden an der Lamellenfläche.

Podetien

Stämmchen – keulenähnliche Fruchtkörper.

Polyethylenglykol

Mittel zur zellbiologischen Untersuchung.

Polyporales

Stielporlingsartige.

Poren

Mündungen der Röhren bei Porlingen oder Röhrlingen. Kleine rundliche oder eckige schwammähnliche und nach unten gerichtete Sporenständer (Basidien) zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Porus

Auswurföffnung für den Sporenabwurf. Oft bei inoperculaten Schläuchen (Asci-Apikalapparat).

Porus

Anwachsstelle an der Spore, an der später die Keimhyphe sich entwickelt.

Präparat

Das untersuchende Objekt, z.B. Pilzteile, Sporen usw...

Präparieren

Vorbereiten einer mikroskopischen Probe für das Betrachten am Mikroskop. Z.B. Schneiden, einweichen, färben usw…

Präparierlösung

Kalilauge (KOH), Wasser oder ein anderes Medium.

Präpariernadel

Nadel zum Verteilen der Probe.

Preisten

Obere Öffnung (Scheitel) von Bauchpilzen durch die die Sporen entweichen können, wie z. B. bei Stäublingen.

Primordie

Knotige Verdickung im Myzel an dem der spätere Fruchtkörper entsteht.

Prolongation

Verlängerte Endzellen, etwa an der Außenseite eines Fruchtkörpers eines Pilzes oder einer Flechte (Apotheziums).

Prosenchymatisch, plectenchymatisch

Gewebestruktur mit mehr oder weniger länglichen Zellen.

Prototunicatae

Die Schlauchwände sind dünnwandig, zart, ohne sonstige Besonderheiten. Diese AsciSporen verschleimen oft, die Sporen werden dann nicht ausgeschleudert.

Pseudobilaterales

Bilaterales divergierendes Lamellentrama. Hyphen in der Lamelle verlaufen von der Lamellenmitte mehr nach außen in Richtung Hymenialschicht.

Pseudocyphellen

An der Oberfläche von Flechten bilden sich weißlich strich oder adrige Durchbrechungen der Rinde.

Pseudoparenchymatisch

Gewebestruktur aus kurzen, mehr oder +/- körnigen Zellen.

Pseudorhiza

Wurzelartige Stielverlängerung, meist durch das Myzel.

Pseudosklerotium

Unregelmäßiges hartes Gebilde. Besteht aus Hyphen die mit Substratbestandteilen wie Holz oder Erde ineinander verklebt sind.

Pseudothezie

Hauptfruchtform wie etwa unreife Pseudothezien.

Pseudozystiden

Zystiden, die tiefer in der Trama sitzen.

Psilo

Psilocybin - löst Wahnvorstellungen aus.

Psilocybin

Substanz, die LSD-ähnliche Wahnvorstellungen auslöst.

Pupillenstrahlengang

Beleuchtungsgang zum Betrachten von Punkten aus der Lichtquelle.

Pyrenomyceten

Zusammenfassung für Schlauchpilzen (Kernpilzen): Fruchtkörper (Perithecien) meistens klein bis sehr winzig. Mit bloßem Auge oft nur schwer erkennbar.

Q

 

R

 

Radial

Strahlig von der Mitte ausgehend.

Randhaare

Längliche Zellen, die wie Haare erscheinen. Auch oft als Geflecht von verwobenen Röhren erscheinend (septiert).

Rasig

In dicht gedrängten Gruppen wachsend.

RE

In der Schweiz ausgestorben.

Reduktionsteilung

Die Sporen der Basidiomyceten entstehen durch Reduktionsteilung und wandern über die Sterigmen nach außen.

Reguläres Lamellentrama

Hyphen in der Lamelle wachsen vom Lamellenansatz bis zur Schneide gleichlaufend.

Reif

Feiner Belag, meist schimmelähnlich, auf der Hutoberfläche.

Resupinat

Auf dem Substrat flach aufliegend. Flächiges Wachstum von Pilzen – jung meist ohne Ausbildung von Hüten.

Rezeptakulum

Austreckender Fruchtkörperteil wie etwa bei der Hundsrute oder Stinkmorchel.

Rhabdomyolyse

Löst Muskelschwund aus und kann tödlich sein.

Rhizinen

Zahnähnlichen bzw. wurzelartige Ästen (Stacheln) unterhalb des Flechtenlappens.

Rhizomorphen, Rhizomorphe

Verdickte Myzelstränge mit verfestigten Außenwänden. Oft bei einigen Ständerpilzen.

Riefung

Rillen an der Huthaut oder am Ring die horizontal oder vertikal verlaufen.

Ring

Ringförmiger Velum-Rückstand am Stiel.

RL

Rote Liste (Pilzart ist vom Bestand gefährdet oder bereits ausgestorben).

RL0

In Deutschland kein Fund-Nachweis mehr; der Pilz ist ausgestorben!

RL1

In Deutschland vom Aussterben bedrohte Pilzart, Regional ausgestorben.

RL2

In Deutschland stark gefährdete Pilzart, in einigen Regionen nicht mehr findbar.

RL3

In Deutschland gefährdete Pilzart, nur wenige Fundstellen bekannt.

RL-G

In Deutschland GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes.

RL-R

In Deutschland bereits sehr selten gewordene Pilzart.

Roh

Ungekocht.

Röhren

Rundliche oder eckige schwammähnliche und nach unten gerichtete Sporenständer (Basidiomyceten) zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Röhrentrama

Fruchtschicht zwischen den Hyphen bei Röhrenpilze.

Röhrig

Zylindrisch gleichmäßig.

Röhrling

Pilz mit Röhren.

Ruderal

Offene Flächen wie Wege oder Waldränder.

Russula, Russulales

Täublingsartige Pilze (Sprödblättler = brüchige Pilze).

S

 

Salpetersäure

HNO3 = stark ätzende Säure.

Salzlösung

Erhöht den osmotischen Druck in den Zellen. Ungeeignet als Präparier-Flüssigkeit.

Salzsäure

HCl = stark ätzende Säure.

Sammeln

Suchen und Ernten von Pilzfruchtkörpern im Wald und auf Wiesen.

Saproparasit

Holzzerstörender Pilz an lebenden und toten Bäumen.

Saprophyt, Saprophyten

Folgezersetzer. Totes organisches Material (Holz, Pflanzenteile, Blätter, Nadeln, Zapfen, Horn, tote Tiere…) wird zersetzt und als Pilznahrung verwendet.

Saprotroph

Folgezersetzer (Pilz-Nahrung) von toten Pflanzenstoffen.

Säten

Vorhandene Haare in der Mikroskopie.

Scheide

Auch Volva genannt. Häutige Umrandung an der Stielbasis.

Scheinbare Vergrößerung

Vergrößerung ohne Detailvorteil.

Schiefe Beleuchtung

Der Lichtweg vom Kondensor wird z.B. durch einen Finger unterbrochen. Das Licht trifft dadurch schief auf das Objekt = oft besserer Kontrast.

Schimmel

Mit Schimmelpilz befallenes Material, das bei Verzehr gesundheitsgefährdend sein kann.

Schlauchpilze

Die Sporenabwurfständer (nur mikroskopisch sichtbar) sind schlauchartig angeordnet.

Schleier

Haarartiges Gebilde bei Schleierlingen zwischen Hut und Stiel.

Schleierlinge

Pilzgattung Cortinarien = Schleierlinge (Haarschleierlinge)

Schnallen, Hacken

Besondere Trennung zwischen Zellen durch buckelförmige Auswüchse über den Septen (Querwände) der Hyphen von vielen Ständerpilzen. Hyphen mit Schnallen werden auch als knotig septiert bezeichnet.

Auch einige Schlauchpilze haben Schnallen an den askogenen Hyphen. Dort werden sie Haken genannt.

Schneide

Unterer Rand der Lamelle.

Schuppig

Auf der Oberfläche befinden sich überlagernde überstehende Wölbungen.

Schwamm

Röhrenschicht, rundliche oder eckige schwammähnliche und nach unten gerichtete Sporenständer zwischen Hutrand und Stiel auf der Unterseite des Pilzes.

Schwammerl

Bayerische-, österreichische Bezeichnung für Pilze.

Schwefelsäure

H2SO4 = stark ätzende Säure.

Schwermetalle

Quecksilber, Blei, Kadmium etc.! Können bei Einnahme zu langfristigen Organschäden führen.

Semierekt

Hyphen der Huthaut erscheinen mehr oder weniger aufgerichtet. Oberfläche sieht fein filzig bis samtig aus.

Septen

Unterteilungen, Zellentrennwände.

Septiert

Geflecht von verwobenen Röhren.

Septozystiden

Besondere Zystidenform: Als Septozystiden werden Zystiden bezeichnet, die abgesehen von ihrem basalen Septum, zusätzliche Septen aufweisen.

Setae, seta

Dickwandige, starre, apikal zugespitzte Zystidenenden von Pilzfäden (Hyphen), die meist in der Zellwand pigmentiert sind.

Seten

Borstenförmige oder hakenförmige, meist haarähnliche Zystiden.

Silbernitrat

AgNO3, = Salzlösung, bei einigen Schleierlingen ergibt dies schwarze Verfärbungen.

Silieren

Konservierung von Pilzen indem eine Milchsäuregärung verwendet wird.

Skeletthyphen

Dickwandige, schnurförmige, schlauchartig, nicht oder nur selten verzweigte Hyphen ohne Schnallen.

Skelettzystiden

Besondere Zystidenform, z. B. beim Ockerrötlicher Resupinatstacheling.

Sklerotium

Ruhendes Myzelteil, harte, knollige Ausbildung des Myzels.

Soralen

Es sind Aufbrüche an der Oberfläche von Flechten, die der vegetativen Vermehrung dienen.

Sorediös

Zur Fortpflanzung bildende Auswüchse bei Flechten (Sorale).

Sorten

Verschiedene, durch Kreuzungen entstandene Früchte. Da Pilze nicht gekreuzt werden können, gibt es keine Pilzsorten sondern nur Pilzarten.

Sparrig

Mit aufgebogenen bzw. abstehenden Schuppen.

Spec.

Art nicht bestimmt, unbekannte Pilzart.

Sphaerozystiden

Besondere Zystidenform =rundlich bei Täublingen. Diese befindet sich in der innere Fruchtschicht zwischen den Hyphen der Lamellen.

Spindelförmig

Besondere Sporenform.

Spinulae

Hakenförmige Gebilde im Hymenium (Fruchtschicht) einiger Borstenscheibenartigen Pilzen (Hymenochaetaceae).

Sporangien

Sporentragende Elemente: Asci oder Basidien.

Sporen

Samen des Pilzes, dient zur Fortpflanzung.

Sporenabwurfpräparat

Pilzhut auf weißes oder dunkles Papier legen, mit Glas abdecken, nach einige Stunden bildet sich ein Sporenabwurf.

Sporenpulver

Anhäufung von Sporen. Die Farbe des Sporenpulvers sagt etwas über die mögliche Gattung aus. Das Sporenpulver ist oft auch auf überlagerten Hüte oder dem sogenannten Pilzklima auf der Hutoberfläche sichtbar.

Sporenständer

Abwurfplatz für den erzeugten Samen des Pilzes.

Sprödblättler

Täublinge und Milchlinge mit sprödem brüchigem Fleisch.

Spröde

Fleisch brüchig.

Sprödfäule

Fäulnis bei dem das Holz nicht weich sondern hart und brüchig wird.

Stacheln

Stoppelähnliche Struktur unterhalb des Hutes.

Stacheln

Besondere Form der Fruchtschicht von Ständerpilzen (Basidiomyceten). Besondere Form der Fruchtschicht von Bauchpilzen (äußere Hülle = Exoperidie). Sowie in der Mikroskopie für eine Oberflächenstruktur von Sporen.

Ständerpilze

Pilze bei denen die Sporen an Ständern (Basidien) gebildet werden. Das sind die Basidiomyceten.

Stäubend

Im Inneren des Fruchtkörpers bildet sich der Samen. Dieser wird im Alter zum Sporenstaub, z.B. bei den Stäublingen.

Sterigma

Stielartige Auswüchse der Ständern (Basidien) an deren Enden die Sporenbildung erfolgt.

Sterigmen, Sterigma

Stiel- bis fingerförmigen Auswüchse auf den Ständer (Basidien), an denen die Basidiosporen gebildet werden. Wird oft auch als Sporenständer bezeichnet.

Steril

Unfruchtbar, keine Sporen enthaltend.

Steriles Element

Steriles Zellbestandteil, die nicht der Fortpflanzung dient, z. B. Paraphysen, Zystiden usw…

Stielbasis

Unterer Teil des Stiels.

Stielspitze

Oberer Teil des Stiels.

Stoppeln

Stachelartige Struktur unterhalb des Hutes.

Strichplatte

Messglas zum Kalibrieren (Eichen) oder als Messeinlage im Okular.

Striegelig

An der Stielbasis bildet sich ein wurzelnd-striegelig bis wollig abstehendes Wurzelgeflecht des Pilzmyzels.

Stroma

Stützendes Gewebe im Hyphengeflecht bei Schlauchpilzen und manchen Ständerpilzen.

Strunk

Kurze dicke Stielbasis.

Subalpin

Mittele Bergregionen, ca. 1500- 2200 Meter über dem Meeresspiegel

Subapikal

Verzweigung an der Seite.

Subiculum

Filzartiges oder oft spinnwebartiges Hyphengeflecht zwischen Hymenium und Substrat.

Subkutis

Unterer Teil einer mehrschichtigen Huthaut (Epikutis), mit hyphenartigen Strukturen geformt.

Subkutis (Subcutis, Subpellis)

Hutdeckschicht (oft mehrschichtig aufgebaut) die oberste Schicht wird als Epicutis bezeichnet. Subkutis dagegen befindet sich unter dem Hyphengeflecht und über dem Huttrama.

Subsp.

Unterart, Subspezies.

Substrat

Auf dem Objekt (Humus, Holz, Horn, Nadeln, Tiere… usw) die ein Pilz besiedelt und von dem aus er seine Nahrung bezieht.

Sudan III oder IV

Öltröpfchenfärbemittel für Sporen, färbt nur Fette (Lipoide).

Sulfobenzaldehyd, Sulfoformol

Farbreaktionen bei Milchlingen, Täublingen usw… ähnlich dem Sulfovanillin.

Sulfovanillin

Farbreaktion bei Milchlingen, Täublingen usw… = Vanillin in 70 %iger Schwefelsäure.

Sulphidien

Zellen von Düngerlingen, die wie Zystiden aufgebaut sind.

Supraapikuläre Depression

Zipfelähnliche Abknickung der Sporenspitze.

Symbiose

Enge Lebensgemeinschaft (Mykorrhiza) zwischen Pflanzen und Pilzen. Pflanzen geben Zucker ab, Pilz setzt Mineralien frei und übergibt dies der Pflanze.

Synonym (syn.)

Weitere Namen für den gleichen Pilz.

T

 

Täublinge

Pilzgattung: Russula (Sprödblättler) brüchige Pilzarten.

Taxonomie

Wissenschaftliche Systemlehre nach Gattungen, Ordnungen, Familien…

Taxonomisches Merkmal

Systemmessbares Merkmal.

Teilvelum

VELUM PARTINALE

Terminalzelle

Folgezelle, folgt auf Basiszelle, auch Verbindungszelle genannt.

Textura angularis

Gewebestruktur aus kurzen Zellen, +/- vieleckig.

Textura epidermoidea

Gewebestruktur aus länglichen Zellen, +/- in allen Richtungen verlaufend. Hyphen liegen sehr dicht.

Textura globulosa

Gewebestruktur aus kurzen Zellen, +/- rundlich.

Textura intricata

Gewebestruktur aus länglichen Zellen, +/- in allen Richtungen verlaufend. Hyphen liegen nicht dicht und haben Zwischenräume.

Textura oblita

Gewebestruktur aus länglichen Zellen, parallel liegend, verdickte aneinander hängende Zellwände, sehr schmales Lumen.

Textura porrecta

Gewebestruktur aus länglichen Zellen, parallel liegend, dünne, nicht aneinander hängende Zellwände, großes Lumen.

Textura prismatica

Gewebestruktur aus kurzen Zellen, +/- rechteckig.

Thallus

Lager bei Flechten.

Tödlich

Der Der Genuss kann zum Ableben führen.

Toluidinblau

Mittel zur Unterscheidung von gelatinösem und normalem Gewebe.

Totholz

Abgestorbenes Holz.

Toxisch

Giftig wirkend.

Trama

Fleisch des Pilzes ohne sporenbildenden Teil.

Tramalsetae

Sete (Haar); im Trama (Pilzkörper).

Tremellales

Ordnungszugehörigkeit.

Trichoderm

Huthautstruktur mit senkrecht aufgerichteten, fadenartig, schlauchartige mikroskopisch kleine Zellen (Hyphen), die nicht streng parallel angeordnet sind und die keine hymeniforme Schicht bilden. Makroskopisch sehen sie feinfilzig-samtig aus.

Trichodermale Palisaden

Huthautstruktur mit senkrechten Hyphen, die nicht auf derselben Ebene sind. Makroskopisch erscheinen diese samtigkörnig.

Trichterlinge

Trichterförmig, vertiefte Hutmitte.

Trimitrisch

Gewebe besteht aus drei Hyphenarten, Skelett, Generativ oder Bindehyphen. Zähfestfleischig bis holzig und hart wie etwa beim Zunderschwamm.

Trocknen

Konservierung von Pilzen, indem die Feuchtigkeit bei 35-55 Grad Celsius über mehrere Stunden komplett entzogen wird.

Trunkat

In der Pilzmikroskopie: Abgestutztes Sporenaussehen.

Trypanblau

Mittel zum Anfärben von Septen oder Zellwänden.

U

 

Ü

 

Ubiquitär

In vielen Lebensräumen vorkommend.

Uniseriat

Einreihig angeordnete Sporen bei Asci der Schlaupilze.

Unitunicatae

Besondere Wandform des AsciSchlauches: Der Schlauch besteht aus einer einfachen Wandschicht. Der Apikalapparat ist kappen oder deckelförmig. Der Asci-Deckel (Operculum) öffnet sich scharnierartig oder wird weggeschleudert. Öfters bei einigen Becherlingsarten.

Untermischt

Kurze gleichlaufende Lamellen, die sich zwischen den Hauptlamellen befinden.

Untermischtes

In der Pilzmikroskopie: Die Hyphen in der Lamelle sind von unterschiedlicher Form, sie verlaufen nicht ausgerichtet.

V

 

Vakuole

Hohlraum in der Basidie ab der Zeit der Zellkernteilung beginnt.

Varietäten, Varietät

Weichen nur optisch von der Art durch Form und Farbgebung ab, mikroskopisch bleiben sie gleich oder haben nur geringe Abweichungen. Die Grund-Art bleibt immer noch gleich.

Velum

Hülle, die den jungen Pilz ganz (Gesamthülle = Velum universale) oder teilweise (Teilhülle = Velum partiale) einschließt.

Velum partiale

Teilvelum, Teilhülle, schützt bei jungen Fruchtkörpern oft die Fruchtschicht (Hymenium). Oft bleibt dadurch ein Ring am Stiel oder ein Schleier über.

Velum universale

Gesamthülle, schützt bei jungen Fruchtkörpern oft die Fruchtschicht (Hymenium). Sie schließt jung den gesamten Fruchtkörper ein. Rückstände bilden oft Flocken, Warzen, Fasern, Schuppen oder Hüllreste (Volva) an der Stielbasis.

Velumgürtel

Bänderung am Stiel die durch Reste vom VELUM UNIVERSALE gebildet wurde.

Velum-Hyphen

Hyphen in der Hülle (Velum), diese sind oft keulen, blasen, zylindrisch, ballonförmig oder auch rundlich.

Verderben

Pilz kann nicht mehr gegessen werden, weil er durch Eiweißzersetzung giftig geworden ist.

Vergrößerungsfaktor

Vergrößerung durch Objektiv und Okular.

Volva

Scheide, häutige Umrandung (Hülle) an der Stielbasis. Häufig bei AmanitaArten: Knollenblätterpilze, Scheidlingen…

Vorlage

Bei Flechten farblich abweichende Lager.

VU

In der Schweiz verletzlich, vergleichbar mit RL3.

W

 

Warzengürtel

Pilze haben von der Basis in Richtung Stielmitte warzenähnliche Ausbildungen. Besondere aufsteigende Bildung von VELUM UNIVERSALE wie beim Pantherpilz oder Fliegenpilz. Dieses wird auch Kindersöckchen genannt. Beim Perlpilz beschränkt sich dieser Gürtel auf die untere Stielbasis.

Warzig

Auswüchse auf der Oberfläche von Sporen oder an der Stielbasis z.B. beim Fliegenpilz.

Weich

Konsistenz des Fleisches. Dieses lässt sich leicht zusammendrücken.

Weißfäule

Holz zerfällt durch Zelluloseabbau mit Weißverfärbung (Korrosionsfäule). Der Pilz zersetzt das feste Lignin, helle, faserige Zellulose bleibt im Holz.

Weißfäuleauslöser

Hol Holz verfärbt sich hell, weißlich durch das Myzel des Pilzes.z verfärbt sich hell, weißlich durch da Myzel des Pilzes.

Wellig

Gesägte (Sägezahn) Lamellenschneide.

Wiese

Mit Gras bepflanzte Naturfläche.

Wildpilze

In der Natur gewachsene Pilze.

Wimmern

Bei Flechten Cilien = borstenartige Gebilde.

Wurzelnd

In den Boden wachsender Basisteil des Stiels.

X

 

Y

 

Z

 

Zäh

Biegsame, oft knorpelige Konsistenz.

Zeichentubus

Mikroskopier-Zubehör: Das Objekt und ein Blatt Papier kann gleichzeitig betrachtet werden. Damit kann das optisch gesichtete abgezeichnet werden.

Zellulose

Mehrfachzucker (Polysaccharid) = Hauptbestandteil pflanzlicher Zellen.

Zerfließend

Ganzer Fruchtkörper löst sich nach kurzer Zeit in eine schwarze Flüssigkeit auf, z.B. bei Tintlingen.

Zitronenförmig

Sporenform wie eine Zitrone.

Zuchtpilze

Speziell angebaute Pilze.

Zusammenfließend

Miteinander verwachsene Fruchtkörper.

Zwischenlamellen

Kurze gleichlaufende Lamellen, die sich zwischen den Hauptlamellen befinden.

Zystiden

Sterile, meist auffällige und vergrößerte Zellen in der Fruchtschicht (Hymenium), Huthaut, im Trama oder in der Stielhaut.

Zystidiolen

Sterile Elemente in der Fruchtschicht (Hymenium) die ständerartig (basidienartig) bzw. zystidenartig ausgeprägt ist.

 

 

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   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 10. Oktober 2017 - 23:02:29 Uhr

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