awillbu1  Geselliger Tintling, Büschel-Tintling, Gestreifter Tintling                                    UNGENIESSBAR! 

EPHEMEROCYBE CONGREGATA (SYN. COPRINELLUS CONGREGATUS, TULOSESUS CONGREGATUS)

                                              

Fotos oben 1-6 und unten 1-9 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild, etwas herb.

Hut:

0,5-1,5 (2,5) cm Ø, jung blass graubraun, ockergelb, orangebraun, gelbbraun, später graubraun, Mitte dunkler mit dunkel rotbrauner Scheibe jung eiförmig, im Alter flach aufschirmend. Rand tief gefurcht bzw. gerieft.

Fleisch:

Weißlich, alt wässrig-bräunlich, dünnfleischig, zerbrechlich, nicht zu schwarzer Tinte zerfließend, sondern verfaulend oder vertrocknend.

Stiel:

3-6 (8) cm lang, ca. 1,5-6 mm Ø, weißlich, weiß-gelblich, blass bräunlich, seidig weißlich haarig, unbereift, zerbrechlich, hohl, nach oben etwas verjüngt, mit leichter Knollige-Verdickung an der Basis (Anwachsstelle).

Lamellen:

Jung weißlich, später graubraun, frei wirkend, am Stiel schmal angeheftet, breit, Schneiden weißflockig, schwarz zerfließend, selten nur welkend.

Sporenpulverfarbe:

Schwarzbraun (9,5-14,2 x 6-8 µm, ellipsoid bis eiförmig, mit einer markanten, etwas exzentrischen Keimpore. Basidien 27-35 x 9-10 µm, 4-sporig. Pileozystiden 30-120 x 8-18 µm, sie sind zahlreich vorhanden, lageniform mit verjüngtem Hals. Cheilozystiden ca. 30-90 x 20-45 µm, ellipsoid bis breit bauchig. Sclerozystiden und Schnallen sind nicht vorhanden. Velum-Zellen sind rundlich, ellipsoid, zylindrisch oder fädig.

Vorkommen:

Gärten, Parkanlagen, Waldwege, Waldränder, Blumentöpfe, gedüngter Erde, Pferdemist oder Kompost. Er besiedelt nährstoffreiche Böden, organische Abfälle, Dung oder stark verrottetes Holz, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst, in der frostfreien Zeit, in Blumentöpfen ganzjährig.

Gattung:

Tintlinge (Mürblingsverwandten = Psathyrellaceae).

Verwechslungsgefahr:

Wegrand-Tintling, Morgen-Tintling, Braunhaariger Scheibchentintling, Welkender Scheibchentintling, Gemeiner Scheibchentintling, Glänzender Tintling, Glimmrieger Scheibchentintling.

Kommentar:

Der gesamte Fruchtkörper ist mit feinen, stark inkrustierten Haaren (Pileozystiden) überzogen, was ihm ein leicht bepudertes oder samtiges Aussehen verleiht.

Wiki-Link:

https://war.wikipedia.org/wiki/Coprinellus_congregatus

Priorität:

2

 

 

 

 

Fotos oben 1-8 und unten 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 20. Mai 2026 - 18:42:19 Uhr

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