Fuchsrotkappe, Kiefernrotkappe, Föhrenrotkappe,
Nadelwaldrotkappe, Fuchsröhrling ESSBAR! ![]()
LECCINUM VULPINUM (SYN. LECCINUM AURANTIACUM VAR. VULPINUM, BOLETUS VULPINUS, XANTHOCHROUS VULPINUS)
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Bilder oben 1-2 von
links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©
Fotos oben 3+4 von links und unten 1+3+8 von links: I. G. Safonov (IGSafonov) (mushroomobserver.org)
Fotos
unten 4-7 von links:
Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org) ![]()
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Pilzig angenehm. |
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Geschmack: |
Mild, angenehm pilzig, roh stark unverträglich. |
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Hut: |
4-18 (22) cm Ø, fuchsrot bis rotbraun, samtig, Huthaut angewachsen,
überstehend. |
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Fleisch: |
Weiß, am Stiel rosa bis braun verfärbend, beim Kochen schwärzend. |
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Stiel: |
6-20 (22) cm hoch, 1-4 (5) cm Ø dick, weißlich, Schuppen zuerst
hellbraun, dann rötlich bis dunkelbraun. |
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Röhren: |
Hell graubraun, gelbbraun. |
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Sporenpulverfarbe: |
Gelbbraun (im Mikroskop blass-purpurbraun bis gelbbraun, 11-17 x 3,5-6
µm, spindelförmig bis länglich-ellipsoid mit einer deutlichen Vertiefung über
dem Anhängsel. Basidien 20,5-26,5 x 7,5-10,5 µm, keulenförmig, meist
4-sporig. Pleurozystiden spindelförmig, flaschenförmig bis schwach utriform.
Sie fallen oft durch einen rötlich-braunen Inhalt auf. Caulozystiden. 20,5-42,5
x 9,5-16 µm, überwiegend keulenförmig mit stumpfer oder leicht spitzer Spitze,
in KOH ist der Inhalt leicht bräunlich. HDS: Ein Trichoderm aus fädigen,
miteinander verflochtenen Hyphen. Die Endzellen sind zylindrisch, oft leicht
zugespitzt und weisen feine Pigmentierungen auf. Im Gegensatz zu manchen
anderen Rotkappen-Arten neigen die Hyphenzellen hier weniger stark dazu, im
Alter kettenartig zu zerfallen). |
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Vorkommen: |
Nadelwald, Kiefern, Föhren (Symbiosepilz), Sommer bis Herbst, sehr
selten, RL Schweiz (EN), RL2 Deutschland (stark gefährdet). |
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Gattung: |
Röhrlinge, Raustiel-Röhrlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Fichtenrotkappe,
Birkenrotkappe,
Birkenpilz, Verfärbender
Birkenpilz, Espenrotkappe. |
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Vergleich der häufigsten Rotkappenarten: |
Fichtenrotkappe
= Stielschuppen schwarz, Fleisch: Weiß, rötlich, später violett
verfärbend, Huthaut überstehend. Birkenrotkappe = Stielschuppen schwarz bis schwarzbraun, Fleisch: Weiß, violett-grau, schwach blauend, Huthaut überstehend. Fuchsrotkappe = Stielschuppen
rotbraun, Fleisch:
Am Stiel rosa bis braun verfärbend, Huthaut überstehend. Espenrotkappe = Stielschuppen orangebraun, Fleisch: Weiß, verfärbend graulila, Huthaut überstehend. Eichenrotkappe = Stielschuppen rötlich, rotbraun, Fleisch: Weiß, im Schnitt etwas rötlich,
rosa-lila, Huthaut oft
verkürzt. |
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Kommentar: |
Geschmacklich viel besser als der Birkenpilz. Alle Raufußröhrlinge sind essbar, wenn
sie ausreichend gegart wurden! Wir empfehlen eine Mindestgarzeit von 15-20
Minuten bei Rotkappen, da diese schon öfter zu Vergiftungserscheinungen
geführt haben. |
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Gifthinweise: |
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Relativer Speisewert: |
Schweiz: Nicht Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze:
Relative Wertigkeit 1. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Bild oben 1 von links: Rudolf Wezulek © Fotos
oben 2+3 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) © Fotos oben 6 und unten 5-6 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 24. Juni 2026 - 15:50:44 Uhr